Die Woche begann damit, daß jemand die Herzdame und mich um Haaresbreite überfahren hätte, während wir zu Fuß auf dem Weg zum Bahnhof über einen eisglatten Zebrastreifen gingen. Interessant dabei, daß ich, als das Auto mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf uns zurutschte, nicht etwa mein Leben an mir vorüberziehen sah, wie man es immer liest, meine Seele in Gottes Hand befahl, den Himmel aufgehen sah oder zumindest noch einmal die Hand der Herzdame inniglich drückte, nein, was ich dachte war wahrheitsgemäß nur: „Bei dem Scheißwetter möchte ich ja nicht auf dem Asphalt rumliegen“.

Da hätte ich doch mehr von mir erwartet. Man sollte immer einen hehren Gedanken parat haben.

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