Ich bekam vor einigen Tagen eine Mail eines Kollegen und Vorgesetzten aus Frankreich, die begann mit „Zunächst herzlichen Glückwunsch zu der ausgezeichneten Leistung, ein ganz wundervolles Ergebnis!“. Sehr nett, dachte ich, dabei krampfhaft überlegend, ob ich tatsächlich irgend etwas sehr gut gemacht hatte. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich darauf kam, daß nicht etwa mein besonders schwungvolles Zahlenschubsen der letzten Werktage gemeint war, sondern das Ergebnis des Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador.

Ich bin Deutschland, zumindest für ausländische Kollegen. Daher kann ich mich in diesen Wochen ganz entspannt in meinem Bürostuhl zurücklehnen und ohne jede Anstrengung geradezu meisterliches vollbringen. Ich entdecke doch mehr und mehr Vorteile an dieser WM.

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