Nachdem ich nun schon mehrere Stunden Erfahrung mit einem ganz neuen Zustand gesammelt habe, möchte ich als Gutmensch vom Dienst insbesondere meine jüngeren Leser, die für die Zukunft sicher noch etwas lernen möchten, gerne an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

Es ist nämlich so, daß es rein gar nichts nützt, sich wochen- und monatelang intensiv damit zu beschäftigen, daß man vierzig Jahre alt wird. Lassen Sie das sein, wenn Sie mal in die zeitliche Nähe kommen. Es hat gar keinen Sinn, diesem befremdlichen Wort „vierzig“ nachzufühlen, das so eigenartig seriös klingt, so graumeliert und gestanden. Man wacht trotz aller Vorbereitung dennoch eines Morgens auf – und ist es verblüffend schlagartig. Ein sehr seltsames Gefühl.

Ein wenig ist es so, als wäre man über Nacht befördert worden und hätte einen neuen Titel bekommen, man weiß nur gar nicht recht, wofür.

Na, doch, schon klar: Dienstjahre.

Damit es hier aber nicht nur mit dem Jahreszähler, sondern auch inhaltlich aufwärts geht, war die Herzdame so freundlich, mir ein Mikro für Podcasts zu schenken, daher gibt es hier sehr bald auch etwas zu hören. Vielleicht ja die nervenzerfetzende Geschichte, wie unsere kleine Reisegesellschaft in der letzten Woche dank einer gewissen Ignoranz gegenüber dem Begriff „Höhenstieg“ fast in den Bergen abhanden und zuschanden gekommen wäre. Österreich ist, soviel vorweg, ein wildes und gefährliches Land.

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