Als ich gestern vom Büro nach Hause kam, standen zwei junge Männer vor unserer Haustür und unterhielten sich. Als ich auf sie zuging, merkte ich, daß es eine ziemlich bewegte Unterhaltung sein mußte, so heftig gestikulierten die beiden herum. Einer der beiden hatte ein Fahrrad dabei und schlug gelegentlich mit der Faust auf den Lenker. Als ich nahe genug war, sagte er gerade mit einer Stimme, die deutlich nach Tränen klang, den wenig originellen Satz: „Ich kann so einfach nicht leben!“, wobei er wieder auf den Lenker einhämmerte, dem Rhythmus der Silben folgend.

Sein Freund schüttelte nur den Kopf, sah ihn nachdenklich an und sagte: „Nein nein, viel zuviel. Das glaubt sie dir niemals.“

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