Eine schwangere Frau sorgt offensichtlich in ihrem gesamten Umfeld für eine stark intensivierte Diskussion des Nachwuchsthemas. Auch die Freundinnen der Herzdame beschäftigen sich natürlich verstärkt mit dem Thema und so geht es des öfteren bei Treffen um Möglichkeiten, Zeiten, Wohnsituationen, passende Jobs, passende Partner und so weiter. Da die Damen natürlich nicht vorhaben, aufgrund des Nachwuchses zum küchenzentrierten Heimchen zu werden – der einzige Mensch in meinem Bekanntenkreis, der gerne Hausfrau wäre, bin tatsächlich ich -, muß man ja schon etwas überlegen, zwischen welche Karriereschritte man eine Schwangerschaft am besten placiert; bei der Herzdame und mir war es nicht anders.

Ein sprachlicher Höhepunkt der Familienmoderne war für mich gestern abend erreicht, als eine Freundin, die gerade mit uns ihre Berufs-, Beziehungs- und Familienplanung der näheren Zukunft durchging, ihr Vorhaben für den Herbst so formulierte: „Wir haben da einen Zeugungshorizont von September bis Oktober“.

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