Keep on moving

Die Herzdame und ich haben endlich die Schlüssel zu der neuen Wohnung bekommen. Die etwas überraschende Anzahl von immerhin siebzehn übergebenen Schlüsseln ist vermutlich mein bisheriger Rekord, vom letzten Vermieter bekam ich nur drei. Staunend besahen wir den riesigen Schlüsselbund und rasselten vergnügt mit der Pracht. Um überhaupt in unsere Wohnung zu kommen, müssen wir jetzt tatsächlich viermal nacheinander Türen mit verschiedenen Schlüsseln aufschließen, wozu ein Freund gleich warnend bemerkte, daß man das im betrunkenen Zustand sicher nicht schaffen würde. Er könnte Recht haben, zumal die Schlüssel alle ziemlich gleich aussehen. So sorgt auch ein schlichter Wohnungswechsel schon für ein Leben in Mäßigkeit, wer braucht da noch moralische Belehrungen.

Wir ziehen jetzt also mal eben um, und dieses „mal eben“ meint, daß wir Stück für Stück von jetzt bis Anfang Juni den Haushalt verlagern.

Nach der wie immer überaus fragwürdigen Theorie der Telekommunikationstechniker sind wir am 4. Juni von der neuen Bleibe aus online – bis dahin werden die Abende wohl leider eher aus Räumerei, Herumtragen und Montagearbeiten als aus Blogeinträgen bestehen.

Im Juni gibt es dann den Abschlußbericht der Mission „Die Herzdame bekommt ein neues Nest“ – und auf vielfachen Wunsch wird es auch eine neue Geschichte aus Travemünde geben.

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