Stellen Sie sich vor, sie stehen morgens frisch und ausgeschlafen auf, während ihre Frau, die nachts mehrmals gestillt hat, noch übermüdet und stöhnend liegen bleibt. Der Säugling ist bei der letzten Fütterung neben der mütterlichen Brust eingeschlummert, seine Händchen winken sacht im Schlaf, ein Finger der Mutter streichelt unbewußt das Bäuchlein des Nachwuchses – ein Bild des Friedens. Sie gehen unter die Dusche, singen sich ein vergnügtes Liedchen, preisen den Morgen und gehen in das eheliche Schlafzimmer zurück. Da ist die Mutter jetzt ebenfalls wach, hält ein vergnügtes und sehr munteres Kind auf dem Schoß, strahlt sie in offensichtlich bester Stimmung an und sagt mehrmals: „Gewonnen! Gewonnen! Ha!“, wozu sie etwas singt, was verdächtig wie „nänänä“ klingt.

Bedenken Sie: Die Frau ist in solchen Momenten nicht vollkommen übergeschnappt, wie man auf den ersten Blick vielleicht annehmen könnte – und wie es bei längerem Schlafentzug ja auch nicht überraschend wäre. Sie freut sich nur einfach über scheinbare Kleinigkeiten, die ihr den langen Tag mit dem Kind etwas versüßen. Wundern Sie sich also besser nicht, wenn sie Ihnen die Jubelstimmung so erklärt: „Er hat heute auf deine Bettseite gekotzt, nicht auf meine!“

Wechseln Sie einfach Ihre Bettwäsche und genießen Sie die gute Laune Ihrer Frau.

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