Wie herrlich, wenn man Urlaub hat und endlich mal ein paar Bücher nacheinander weglesen kann. Nach dem Stevenson gleich weiter mit „Oberst Chabert“ von Honoré de Balzac, übersetzt von Ernst Weiß, ein Band mit Erzählungen. Die erste beginnt so:

„Seht nur! Da kommt wieder einmal unser alter Militärfilz!“ Dieser Ruf entschlüpfte dem Munde eines Schreibers, der zur Art derer gehörte, die man in den Anwaltsstuben Hans Dampf in allen Gassen nennt, und der im Augenblick damit beschäftigt war, mit mächtigem Appetit in ein Stück Brot hineinzubeißen. Nun brach er ein Stück Krume ab, rollte es zu einem Kügelchen, das er in heiterster Laune durch das Fenster schleuderte, auf dessen Rahmen er sich stützte. Wohl gezielt, schnellte das Kügelchen wieder zur Höhe des Fensters empor, nicht ohne den Hut eines Unbekannten getroffen zu haben, der gerade über den Hof des Hauses schritt. Es war ein Gebäude in der Rue Vivienne, hier wohnte Derville, der Rechtsanwalt.

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