Georges Simenon: Die Großmutter. Aus dem Französischen von Linde Birk. Der Roman, zuerst erschienen 1959, beginnt so:

„Unter dem Gewölbe, das so kalt und feucht wie ein Keller war, blieb der Kommissar kurz stehen und sah auf die Armbanduhr. Er schüttelte seinen Mantel aus, das Schneewasser spritzte auf die Steinplatten und breitete sich dort wie auf Fließpapier aus. Es war fünf Minuten nach elf.
Er hatte sich zum erstenmal um halb zehn hier gemeldet; die noch junge, fast hübsche Concierge, die in einer bequemen Loge saß, hatte sich weder durch seinen Polizeiausweis noch durch sein höfliches Benehmen beeindrucken lassen und war ihm ziemlich mürrisch begegnet.“

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