Ein mißtrauischer Blick. Ein ganz vorsichtiges Näherkommen, ein langes, prüfendes Ansehen. Riechen. Von links gucken, von rechts gucken, mit dem Zeigefinger anstupsen. Von unten gucken. Längere Zeit beobachten, was andere damit machen. Unbeteiligt tun und gelegentlich heimlich über die Schulter sehen. Schließlich ganz vorsichtig noch einmal näherkommen, rüberbeugen. Mit der Oberlippe berühren, die Zunge millimeterweise ausfahren, anlecken und dann, was soll’s, man ist ja kein Feigling, ein beherzter Biß. Schmecken. Staunen.

Die Augenbrauen sausen stirnwärts, die Mundwinkel erreichen ungeahnte Höhen, in den Augen glimmt es, die Beine können hüpfen wie nie, die Hände greifen nach mehr, mehr, mehr.

Das erste Eis im Leben ist schon etwas Besonders.

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