Tamar Yellin: Das Vermächtnis des Shalom Shepher. Roman. Aus dem Englischen von Isabel Bogdan. Der Roman erschien zuerst 2005 und beginnt so:

„In der Woche nach seiner Bar Mizwah, im Frühjahr 1853, trat mein Urgroßvater, Shalom Shepher aus Skidel, in den Stand der Ehe. Er zog zu seinem Schwiegervater, dem Rabbiner von Bielsk.
In jenen Tagen studierte er viel und aß viel. Achtzehn Stunden verbrachte er mit den heiligen Büchern, eine Stunde ging er spazieren, und vier Stunden schlief er. So blieb ihm eine volle Stunde zum Essen, und in dieser Zeit kann man eine Menge zu sich nehmen.
Im ehelichen Schlafzimmer standen eine Kommode, ein Stuhl und ein Bett. Shalom Shepher unterwies seine Frau in den Gepflogenheiten der Ehe. Nachts schlich sie sich hinaus und schlief bei ihren Schwestern.“

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