Familienplanung, diesmal für Fortgeschrittene. Nachdem wir bereits beim ersten Kind die näheren – wenn auch natürlich nicht ganz so nahen – Umstände der Zeugung hier geschildert haben, wollen wir dieses hochspannende Kapitel auch jetzt nicht auslassen.

Diesmal allerdings nichts von Bienchen und Blümchen, diesmal geht es nur um Daten, was wiederum beweist, daß sich die jahrelange Arbeit in einer Finanzabteilung doch irgendwann massiv auf das Privatleben auswirkt. Was ist schon Romantik, Hauptsache, man weiß die richtige Zahl. Wir wissen zum Beispiel, an welchem Datum wir das erste Kind zustande gebracht haben. Und wenn man das schon weiß und sich merkt, dachte ich, dann kann man diesen Jahrestag ja auch irgendwie begehen und wie würde man das besser tun, als indem man die Mutter des Kindes unter munteren Scherzworten wie “an dem Tag ging’s doch schon mal” ins Bett zerren würde. Ganz naheliegend.

Hätte ich etwas länger nachgedacht, wäre ich darauf gekommen, daß Kind 2 auf diese Art exakt den gleichen Stichtag wie Kind 1 haben würde und hätte nicht erleben müssen, wie die Frauenärztin, als sie etwas fassungslos das Datum in den Mutterpaß eintrug, die Herzdame fragte, ob das Leben mit einem Controller nicht sehr anstrengend sei.
Ich denke, man muß es positiv sehen. Sollte das zweite Kind genau wie das erste Kind exakt am Stichtag kommen, haben wir künftig diesen ganzen unsäglichen Kindergeburtstagsaufwand immerhin an nur einem Tag erledigt.

Die Herzdame hat allerdings schon angekündigt, an künftigen Jahrestagen lieber getrennt zu schlafen. Sehr schade.

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