Graham Greene, da weiß man, was man hat. Man hat zum Beispiel erstaunlich lange etwas von dem erfreulich riesigen Gesamtwerk. Diesmal auf dem Nachttisch einer seiner früheren Romane, von 1932: „Orientexpress“. Aus dem Englischen von J. Lesser. Der Roman beginnt so:

„Der Zahlmeister nahm die letzte Landungskarte entgegen und beobachtete die Passagiere, wie sie über ein Gewirr von Schienen und Weichen hinweg den feuchten grauen Kai überquerten und um verlassen dastehende Güterwagen bogen; sie gingen mit hochgeschlagenem Mantelkragen und gebeugten Schultern. In den langgestreckten Waggons brannten auf den Tischen die Lampen und glühten gleich einer Kette blauer Perlen durch den Regen. Ein riesiger Kran schwang seine Last herum und senkte sie dann; das Rasseln seiner Winde übertönte für einen Augenblick das alles durchdringende Rauschen des Wassers, das aus dem wolkenverhangenen Himmel fiel, das gegen den Rumpf des Kanaldampfers und gegen den Kai schlug. Es war vier Uhr dreißig nachmittags.“

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