Am Teich quaken die Frösche, der Sohn und sein bester Kumpel sitzen gebannt am Ufer im Regen und sehen ihnen zu. Nackte Füße im nassen Gras, die Zehen greifen Kleeblüten, weggeschleuderte bunte Kindergummistiefel ein paar Meter weiter. Wenn man die Hortensien schüttelt, steht man unter einem Wasserfall, ringsum blaue Blütenblätter. Schnecken im Gras, Nacktschnecken und auch solche mit Haus. Anstupsen, herumwerfen, mehr davon suchen, dem anderen zeigen. Ameisen, Käfer, eine müde Hummel an den Stockrosen. Hagebutten leuchten rot in der Hecke, wenn man kräftig daran zieht, fallen sie ab. Daran riechen, versuchweise hineinbeißen. Lieber doch nicht. Johannisbeeren, schon besser. Sanddorn, aua.

Auf dem Grundstück nebenan gemütlich grasende Kühe, davor Elektrodraht und Stacheldraht, man könnte aber hinüberklettern, sieht ganz einfach aus, plötzlich überall herumbrüllende Erwachsene. Dann eben nicht. Frösche hüpfen in den Teich, da könnte man ja auch…. Hände im Nacken.

Dann doch wieder ins Haus. Durch den Hintereingang rein, durch den Vordereingang raus, Erwachsene merken vielleicht nicht alles. Oder doch.

Äpfel im Gras, noch steinhart, aber zum Herumkullern reicht es. Nasse Füsse, nasse Hose, nasses T-Shirt, auf Dauer ein wenig kalt. Einen Erwachsenen im Trockenen unter dem großen Sonnenschirm suchen, auf einen Schoß steigen, ein wenig Wärme abbekommen. Unter die Plane kriechen, die den Strandkorb hinten im Garten vor dem Regen schützt, sich zusammenrollen, einschlafen.

Der Reiher am Teichrand schüttelt den Kopf und sieht genervt in eine andere Richtung.

%d Bloggern gefällt das: