Man wartet so vor sich hin. Arztbesuch, Hebammenbesuch, alles bestens. Ist ja noch Zeit. Viel Zeit. Wahrscheinlich. Babysachen wieder rausgesucht, gestaunt, daß der Sohn da mal reingepaßt hat. Gewaschen, getrocknet, sortiert. Ein paar neue Babysachen gekauft. Stubenwagen aus dem Keller geholt. Neue Fläschchen gekauft. Den alten Kinderwagen wieder zusammengebaut. Auto schon mal vor der Tür geparkt, denn da findet man nur alle halbe Jahr einen freien Platz, jetzt bloß nicht mehr wegfahren. Den Weg zum Krankenhaus ins Gedächtnis gerufen. Telefonnummern von Großeltern und anderen wichtigen Menschen im Handy gecheckt. Den Sohn zum wiederholten Male vorsichtig aber deutlich darauf hingewiesen, daß der Bruder vermutlich nicht gleich am ersten Tag Lust haben wird, mit ihm Ball zu spielen. Weitere Vornamensdiskussionen mit der Herzdame verweigert. Geguckt, wie die Sterne in den nächsten Wochen stehen.

Nun ja.

Es ist natürlich nicht so, daß ich ungeduldig wäre. Ich laufe hier aus rein sportlichen Gründen in der Wohnung auf und ab.

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