Und dann gibt es Bücher, von denen ich keine Ahnung habe, wieso ich sie habe. Irgendwer wird sie empfohlen haben, ich weiß nicht mehr, wer es war. Vielleicht habe ich auch nur drüben bei Isa das Bild auf dem Titel gesehen und fand es gut, kann sein. Miranda July: Zehn Wahrheiten. Aus dem Amerikanischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann.

Der Band mit Erzählungen beginnt mit „Die gemeinsame Terrasse“ so:

„Es zählt trotzdem, auch wenn er bewußtlos war, als es dazu kam. Es zählt doppelt, denn das bewusste Denken kann irren, fällt oft auf den falschen Menschen herein. Doch am Grund des Brunnens ist kein Licht und nur tausend Jahre altes Wasser, nichts, was einen Mann veranlassen könnte, sich zu irren. Gott befiehlt es Dir, und du tust es. Er sagt, liebe sie, und so geschieht es. Es geht um meinen Nachbarn. Er ist koreanischer Abstammung. Sein Name ist Vincent Chang. Nein, Hapkido macht er nicht.“

Ich bin erst auf Seite 10 – aber die ersten 1o Seiten sind schon mal gut. Oder sogar sehr gut.

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