Die Herzdame und ich arbeiten beide zuhause viel am Computer, eine Tätigkeit, die Kindern eher schwer zu erklären ist. Da sitzt ein Erwachsener vor dem Gerät, an dem man faszinierenderweise auch Zeichentrickfilme sehen und Musik hören kann, drückt auf den Knöpfen herum, so daß auf dem Bildschirm die buntesten Sachen passieren, guckt ernst und behauptet, daß er gerade arbeite. Wirklich sehr plausibel.

„Ich arbeite“, sage ich zu Sohn I, der neben mir steht und an meinem Arm zieht, während ich versuche, einen Text zu schreiben. „Arbeiten?“ fragt der Sohn und guckt skeptisch zwischen mir und dem Notebook hin und her. Dann geht er grummelnd in die Abstellkammer und wühlt dort etwas in den Kisten herum. Kommt mit einer Rohrzange wieder, hält sie mir auffordernd hin und sagt: „Richtig arbeiten!“

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