Bei Sohn I habe ich noch einen ganzen Dialog gebraucht, um das Ausmaß der Stilldemenz am Beispiel der Herzdame gründlich darzustellen (siehe hier). Bei Sohn II reicht schon ein kleines Zitat und es ist wunderbar belegt, wie sich das Stillen, bzw. der damit verbundene Schlafentzug auf das weibliche Denkvermögen auswirkt. Ein kleines Zitat, eine winzige Sequenz aus dem Alltag, mehr braucht es nicht. Die Herzdame saß mit dem Baby auf dem Sofa, sah sinnend in die Dunkelheit vor dem Fenster, lauschte dem Regen und fragte vollkommen unvermittelt: „Wie spät ist es auf dem Balkon?“

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