In guten Ehen können beide Partner mit tiefem Verständnis rechnen, auch dann, wenn es um persönliche Schwächen geht. Man fühlt mit, nimmt Rücksicht und geht liebevoll und hilfreich auf leichte Mängel am anderen ein. Ich zum Beispiel habe, nicht wenige werden es verstehen, panische Angst vor Zahnärzten.

Ein aktuelles Gespräch dazu:

Herzdame: Ich habe einen Zahnarzttermin für den großen Sohn gemacht.
Ich: Ah ja.
Herzdame: Muß ja mal sein. Kennt er noch nicht.
Ich: Der Glückliche.
Herzdame: Und weil er ein Vorbild braucht, gehst du mit und kommst zuerst dran. Er guckt dann zu. Was Papa macht, ist ja gerade so wichtig.
Ich: Äh…
Herzdame. Und laß dir bloß nichts anmerken, er muß denken, es macht Spaß.
Ich: Äh…
Herzdame: Und am besten verzichtest Du auf die Betäubung, Spritzen sehen immer so gruselig aus.
Ich: Bitte?
Herzdame: Und hör endlich auf mit dieser Anstellerei.

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