Ganz einfach. Wir werden die Regale im Wohnzimmer abbauen und alles, was darin ist, in noch zu erwerbende Regale im Flur stellen. Wir werden den Eßplatz, der jetzt im Flur ist, ins Wohnzimmer verschieben, wofür allerdings die Sofalandschaft die Zimmerseite wechseln muß, weswegen auch der Fernseher und die Anlage umgebaut werden müssen, wozu wir neue Möbel brauchen, weil die alten nicht mehr neben den übrigens auch noch zu kaufenden neuen Schreibtisch der Herzdame passen. Das eine Regal aus dem Flur kommt dann noch ins Wohnzimmer, mein neuer Schreibtisch in den Flur und die Bilder werden natürlich umgehängt und an der Dekoration und Beleuchtung etwas gearbeitet. Alle alten Möbel, die im Eifer des Gefechts zerlegt und nicht wieder aufgestellt werden, fahren wir ins Heimatdorf.

Dafür haben wir einen entspannten Tag lang Zeit. Die Kinder werden fröhlich um uns herumtollen, Sohn I wird hier und da schon mit anfassen können, die Eltern der Herzdame werden heinzelmäßig helfen und die Herzdame und ich werden, ungeachtet der Tatsache, daß der Plan nur so mittel durchdacht ist, wir die Größen und Längen der Möbel und Zimmer eher geraten als ausgemessen haben und wir uns bei der Auswahl der Möbel weitgehend uneinig sind, sicher einen der heitersten Tage unserer Ehe miteinander verbringen. Die Sonne wird im Westen aufgehen, die Vögel werden über Kopf fliegen und bei Ikea wird an der Kasse keiner vor uns sein.

Es geht doch nichts über einen guten Plan.

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