Ab und zu erhält man als Blogger seltsame Post, weil irgendwelche fehlgeleiteten PR- oder Werbeagenturen meinen, es wäre ein Spitzenidee, Produkte an Menschen wie mich zu verschicken – vielleicht machen wir ja dann vor lauter Dankbarkeit kostenlose Werbung.  Gestern machte ich einen Brief auf, in dem ein Kondom der Geschmacksrichtung Schokolade war. Wäre ich ein geeigneter Empfänger für so etwas, würde ich jetzt wohl die Seite verlinken, die dahinter steht.  Ich stand aber eher irritiert als begeistert am Briefkasten.

Ich:  „Heute zufällig Lust auf Schokoschniedel?“

Herzdame: „Willst du mich auf den Arm nehmen?“

Ich: „Nein, da war ein Schokoladenkondom in der Post. Guck mal.“

Herzdame: „Danke, kannste alles selbst  essen. Aber mach erst die Windeln bei dem Lütten neu.“

Es gibt so Lebensphasen, da fällt man einfach nicht in die Zielgruppe für Schokoladenkondome.

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