„Guck mal die beiden da vorne – die sind zu dritt ganz alleine!“

Sohn I ist in dem Alter, in dem Kinder bis Zehn zählen und halbwegs souverän mit Mengenangaben umgehen können.  Sehr simple Rechenaufgaben gehen auch schon, besonders wenn sich die Fragen um Anzahlen von Gummibärchen drehen. Wenn nur zwei davon auf dem Tisch liegen, ist ziemlich klar, daß drei besser wären, und dazu fehlt eben noch eines, das ist soweit einleuchtend.

Und zwischendurch hört man dann aber überraschend Sätze wie denn oben zitierten,  bei denen man denkt, ach nein, es geht doch alles noch sehr durcheinander in dem kleinen Kopf, bis zur mathematischen Erleuchtung dauert es wohl noch  eine Weile. Bis man genau hinsieht, was das Kind da eigentlich meint. Und plötzlich versteht. Da standen nämlich zwei Dreijährige („die beiden“) vor der Kita, neben einem Kinderwagen,  in dem ein Baby lag („zu dritt“) – aber die Mutter war gerade weit und breit nicht zu sehen („alleine“).

Alles ganz logisch.

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