Programm aufmachen, Ordner aufmachen, Datei aufmachen. Von Bild zu Bild klicken, bis Sohn I irgendwo drauf ist: Ich! Diashow anmachen, Diashow ausmachen. Das Bild drehen, da steht es auf der Seite, noch einmal, auf dem Kopf, noch einmal, wieder auf der Seite, noch einmal, wieder richtig. Noch einmal drehen, aber ganz schnell: Purzelbaum! Bild vergrößern, bis man das Loch im Turnschuh genau sieht, das sieht man sonst nämlich gar nicht, guck mal, guck doch mal. Mit der Maus ins Bild klicken, den Ausschnitt noch größer ziehen, nichts als Pixel, alles ganz komisch. Mit der Maus von Bild zu Bild klicken, mit den Pfeiltasten von Bild zu Bild klicken, das geht ja genau gleich! Guck! Mal! So oder so! Noch einmal alle Bilder durchklicken, den Finger auf den Pfeiltasten lassen, der Sohn starrt auf ein rasendes Daumenkino. Einen Bildtitel eingeben, mit viel B und E, die mag er am liebsten. Die Maus loslassen, das Bild zumachen, den Ordner zumachen, das Programm zumachen, den PC ausmachen, warten, bis der Bildschirm schwarz wird:

„OK, Papa, jetzt können wir ins Bett gehen. Ich habe genug gearbeitet.“

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