Während auf Facebook und Twitter sinnige Meldungen zu Kältebussen für Obdachlose in Großstädten herumgereicht werden, die teilweise schlicht falsch und irreführend sind, und viele Menschen anscheinend die angeblichen Telefonnummern dieser Busse im Handy abspeichern und meinen, damit schon Gutes zu tun – währenddessen kann man auch zu nützlicheren Taten finden. Einer unserer Nachbarn war zum Beispiel bei der Bahnhofsmission, die hier bei uns um die Ecke ist, und hat gefragt, was gerade dringend gebraucht wird. Das waren, sehr naheliegend, Schlafsäcke. Es wurde dann in der direkten Nachbarschaft nur mal eben via Facebook gesammelt und es kam in zwei, drei Tagen genug Geld für 24 Schlafsäcke zusammen. Einfach so. Ganz direkt, ganz simpel, ganz ohne Verwaltungskosten. Bestellt, bezahlt, hingebracht. Ganz schnell. Das geht vielleicht auch in Ihrem Stadtteil?

Wir haben über 80 Mietparteien in allernächster Nachbarschaft über Facebook erreichbar und man kann von dem Netzwerk halten, was immer man möchte – es hat schon auch sehr greifbare Vorteile.

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