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Fünf. Das Alter, in dem man sich wie irre auf die Schule freut, oder auf die Vorschule. Hauptsache, es geht weiter, nach oben, nach vorne, zu den Großen, bloß weg von den Kleinkindern.  Und man möchte immer sagen: „Schaukel doch in Ruhe“ und weiß, es hat keinen Sinn.

 

Fünf.  Ganz schön viel schon.

 

Ich: „Na, was höre ich, hast Du wieder Streit mit Deinem Bruder?“

Sohn I: „Ja, aber das werden wir jetzt im Kinderzimmer in Ruhe ausdiskutieren.“

 

Fünf. Da denkt man schon sehr eigenständig.

 

Sohn I: „Rosen sind schön, oder?

Ich: „Ja, das finden wohl die meisten Menschen.“

Sohn I: „Ja. Aber weißt Du, tote Quallen sind auch schön.“

 

Fünf. Da wagt man schon gedankliche Experimente. Auch wenn sie noch nicht immer klappen.

 

Sohn I: „Wenn ich rede, dann heißt ja jetzt immer nein. Und Du redest auch so. Hast Du das verstanden?“

Ich: „Nein.“

Sohn I: „Äh… Moment. “

 

Fünf. Ganz schön viel schon.

 

Sohn I: „Ich möchte wieder bei meiner Freundin schlafen.“

Ich: „Warum?“

Sohn I: „Papa, was soll man denn daran erklären?“

 

Wenn man ihn fragt, wie alt er ist, dann gibt er einem fünf.  Es ist ein sehr cooles Alter.

 

 

 

 

 

 


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