Eine Buchempfehlung für Eltern, die mit Kindern über Obdachlose oder Obdachlosigkeit reden wollen oder müssen. Bei einer Wohnlage wie der unseren im kleinen Bahnhofsviertel etwa ist das sehr angebracht.

Eine Lehrerin zieht aus Bayern nach Hamburg und wirkt auch sonst sehr vernünftig. Zu dem Text gibt es einen zweiten Teil, den findet man auch dort im Blog.

Ein Interview mit einer Zeitschriftenverkäuferin. “Die anstrengendsten Kunden tragen Aktenkoffer und Anzug. Die halten sich oft für etwas Besseres.”

Glumm schreibt einen ziemlich speziellen Nachruf auf JJ Cale.

Der Herbstwart der deutschen Blogospäre titelt “Überstanden”, da weiß der Kenner gleich, der Sommer neigt sich dem Ende zu. Ein schönes Ritual. Und es werden sich mehr Leser finden, die sich mit dem Verfasser in der ästhetischen Ablehnung des nordeuropäischen Menschen im Hochsommer einig wissen. Sommermode steht uns einfach nicht, da kann man nichts machen. Denn es ist die Mode, die den Herbst erträglich und wünschenswert macht. Und nicht etwa die Temperaturen, die Pfifferlinge oder die blöde Kastanienbastelei.

Das Neusprech-Blog zum Begriff Supergrundrecht. Auch dann lesenswert. wenn man das Wort schon nicht mehr hören kann.

Vielleicht nur für die interessant, die das Jahr 1977 mitbekommen haben, in welchem Alter auch immer. Ein Gespräch zwischen Schmidt und dem Sohn von Schleyer in der SZ. Ein Gespräch, in dem auch die Antworten wichtig sind, die gar nicht gegeben werden. Und zwischendurch darf man sich natürlich auch schaudernd fragen, wie ein so komplett richtungsloser Mensch à la Angela Merkel sich damals wohl verhalten hätte.

Bilder: Mimesis. Ein Blog für Menschen, die Gesichter sehen. Via Giardino.

Bilder: Ein Fotoprojekt, das besonders die Menschen beeindrucken dürfte, die dauernd meinen, kein Motiv finden zu können. Dann macht man eben eine Serie.

Bilder: So eine Hauswand sollte es auch in Hamburg geben. Dringend.


 

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