Da habe ich noch einen Tipp für Eltern oder andere, die für ein etwa vier Jahre altes Kind ein kleines Geschenk brauchen und weder eine Idee haben noch eine Ahnung, was schon im Haushalt vorhanden sein könnte.  Das Erraten von Spielzeugbeständen ist heikel, Geld schenken ist doof und Schokolade hat keinen bleibenden Wert. Was tun?

Einfach nach “Greifhilfe Senioren Alu” googeln, da gibt es auch schon Exemplare unter 10 Euro.  Das Ding sieht man auf den ersten Blick vermutlich gar nicht als Spielzeug, aber die Kinder lieben es mit großer Sicherheit. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind so ein Gerät schon hat, ist eher gering. Abgesehen natürlich von den allerdings ziemlich nutzlosen und nervtötend hässlichen sowie schamlos überteuerten Plastikversionen der Geräte in sinnlos winziger Ausführung, die nach nur zwei Stunden auch noch so vorsichtigen Gebrauchs Schrott sind, eine typische Beilage in diesen grauenvollen billig-glitzernden Kinderzeitschriften mit grotesk schlechten Comics, unterirdisch niveaulosen Geschichten und geballtem Merchandising-Horror, von denen es mittlerweile gefühlte fünfzig verschiedene Titel gibt, einer ordinärer als der andere, die etwa ein Drittel aller Bahnhofskioske einnehmen und an denen die erlösende Printkrise zu meinem großen Bedauern anscheinend bisher komplett  vorbeiging. Es trifft eben immer die falschen. Wo war ich? Diese Beipackspielzeuge  liegen im Preis jedenfalls genauso wie die brauchbaren Modelle, die tatsächlich etwas aushalten.

Man sollte nur vorher vielleicht überlegen, was in der Wohnung aus Sicherheitsgründen auf höhere Regale sortiert wurde. Diese Greifer verlängern die Reichweite doch beträchtlich. Dafür sind sie ja da.

 

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