Kategorische Feststellung

Auf besonders dringenden Wunsch einer einzelnen Dame habe ich in bienenfleißiger Sonntagsarbeit Kategorien in diesem Blog eingeführt. Wenn Sie bitte mal in die rechte Randspalte schauen wollen, dort findet man jetzt Links zu den Kategorien “Kurz und klein”, “Hamburg mit Kindern”, “Woanders” und “Woanders – Der Wirtschaftsteil”. Per Klick auf die Kategorie findet man dann jeweils alles, was zu diesem Thema bisher erschienen ist. Es soll ja tatsächlich Leute geben, die sich auch ältere Ausgaben etwa der Linksammlungen gerne ansehen. Spontan und flexibel wie ich bin, schließe ich das Auftauchen weiterer Kategorien nicht aus.

Unter den Artikeln steht die jeweilige Kategorie bisher allerdings noch nicht, da ich nicht herausgefunden habe, wie das geht. Man kann nicht alles haben. Oder zumindest nicht sofort.

 

Woanders – diesmal mit der Sonderlingsnormalverteilung, Schwimmbädern, Mennoniten und anderem

Peter Breuer über die Sonderlingsnormalverteilung.

Bilder: Schwimmbäder ohne Wasser.

Bilder: Mennoniten.

Bilder: Drüben bei Isa habe ich gemacht, was ich überhaupt nicht kann, und einen Nachmittag lang Modefotograf gespielt. Die Ergebnisse hier. Das Ergebnis hätte natürlich auch besser sein können, aber man muss ja mit dem Lernen immer ganz vorne anfangen, sehr lästig.

Bilder: 9000 Gefallene an einem Strand als Figuren im Sand. Dieser Strand da ist übrigens einer der gruseligsten Plätze, die ich je besucht habe. Da stehen noch die alten Bunkeranlagen und rotten vor sich hin und ich kann mich nicht erinnern, jemals eine andere Gegend mit einer so spukhaft starken Ausstrahlung besucht zu haben. Wirklich unheimlich.

Das Nuf über Bastelnachmittage. Wir haben die Kita der Söhne ja damals, und das ist kein Witz, auch danach ausgesucht, dass Eltern sich ausdrücklich nicht beteiligen müssen. Nicht am Frühstück, nicht am Basteln, nicht an Halloween, nicht an der Renovierung der Spielräume, nicht an der Gartenarbeit. Auch nicht an Ausflügen, am Schwimmengehen oder an Ferienfreizeiten. Und das war auch gut so.

In der taz geht es um infantile Sprachmagie. Mich stört ja an allen sprachpolizeilichen Vorhaben, deren Intention ich manchmal doch halbwegs nachvollziehen kann, vor allem die völlig verbiesterte Humorlosigkeit der Vorreiter. Es sind die neuen Puritaner und ich möchte nicht von ihnen reglementiert werden. Puritaner dürfen niemals gewinnen, bei einer Dominanz von Puritanern im Umfeld muss man sofort irgendwo in die Ecke pinkeln, um ein attraktives goldenes Kalb tanzen oder sonst ein Sodom-Revival feiern. Alte Regel: eifernde Menschen ohne jede Fähigkeit zur heiteren Selbstironie sind immer das Problem, nicht die Lösung.