Elektrospielzeug: Helicopter Magic Glow 23934

Das ist ein Text von Jojo Buddenbohm, acht Jahre alt. Unter erstmaliger Mitwirkung von Johnny Buddenbohm, sechs Jahre alt. Das Testprodukt wurde uns von der Firma Revell zur Verfügung gestellt, bezahlt werden wir für den Text aber nicht.

Helicopter Magic glow

Wir haben also einen ferngesteuerten Hubschrauber zugeschickt bekommen. Der kann fliegen und er leuchtet. Wir haben ihn zuerst zusammengebaut. Das war so leicht, das haben wir ganz ohne Papa oder Mama gemacht, das ging sogar völlig ohne Gebrauchsanleitung. Dann hat Papa sehr lange den Anschaltknopf gesucht, den haben wir dann aber erst gefunden.

Helicopter Magic glow

Dann haben wir versucht, ihn fliegen zu lassen. Und er ist wirklich gleich hochgeflogen. Er ist aber immer wieder gegen die Wand geflogen, weil wir ihn noch nicht so gut steuern konnten, er drehte sich auch noch viel um sich selbst. Er ist dabei aber nicht kaputtgegangen, er kann richtig was ab, auch wenn er nur aus Plastik besteht. Oder genau deswegen. Es liegen auch noch Ersatzteile dabei, die haben wir aber bis jetzt nicht gebraucht. Die Erwachsenen haben es auch am ersten Tag nicht richtig geschafft, ihn fliegen zu lassen, Papa war da noch am besten. Richtig gut war er aber auch nicht.

Helicopter Magic glow

Aber am zweiten Tag, da war das schon gut, da haben wir ihn viel besser fliegen lassen. Das konnten wir dann nach einer Weile auch beide. Er hat sich dann richtig ruhig in der Luft gehalten, wie ein echter Hubschrauber. Der Trick ist nämlich, dass man an der Fernbedienung die Hebel sehr, sehr langsam und vorsichtig bewegt. Also richtig, richtig vorsichtig, das ist schon etwas schwer. Jetzt ist es für mich, Jojo, aber schon ziemlich einfach, jetzt bin ich da Profi. Aber längere Flüge schaffe ich auch nicht. Da müsste man in eine Turnhalle oder so.

Es geht ganz leicht, den Hubschrauber aufzuladen. Wenn er lädt, leuchtet da etwas blau, wenn es nicht mehr leuchtet, kann er gleich los.

Helicopter Magic glow

Und er fliegt auch ziemlich lange, also man hat richtig viele Versuche. Für draußen ist der Hubschrauber nicht, der gehört in die Wohnung. Wo natürlich nicht so viel Platz für Flüge ist. Jedenfalls bei uns nicht.

Helicopter Magic glow

Das hat trotzdem richtig Spaß gemacht, der Hubschrauber ist turboschnell, wie eine Kanonenkugel. Deswegen kann man auch so schwer steuern. Das ist ein wenig so, als würde man ein richtig großes Insekt in der Wohnung haben. Man kann damit zum Beispiel auch prima seine Mutter erschrecken, wenn die am Schreibtisch sitzt und man das Ding plötzlich genau zu ihr fliegt. Das war toll, die hat sich erst einmal in Deckung gebracht.

Helicopter Magic glow

Der Hubschrauber geht ab sechs Jahren. So ungefähr. Zum Üben braucht man da aber besser noch einen Älteren dabei. Einen großen Bruder oder so.

 

Weihnachtsmedien

In der Vorweihnachtszeit läuft bei uns regelmäßig ein Video der norwegischen Gruppe Katzenjammer. Es ist ein betont süßes Weihnachtslied, von dem keiner hier auch nur ein Wort versteht, die Melodie ist aber sehr nett, man möchte sich mit solchen Klängen gerne abends zudecken. Außerdem ist im Video ein echter Prinz zu sehen, das hat man nicht jeden Tag. Ein Prinz, der etwas bemüht ein paar Akkorde auf der Gitarre zustande bringt, zumindest sieht es sehr bemüht aus. Jedesmal die Frage: “Ist der Prinz wirklich echt?” “Ja, der ist echt.”

Und da ein, zwei männliche Familienmitglieder hier außerdem eine gewisse Schwäche für eine der Sängerinnen haben (hach), gehört dieser Clip mit dem norwegischen Lied zum weihnachtlichen Standardprogramm.

Weil Youtube immer für Klickreisen gut ist, gehen wir danach noch weiter zu einer sehr respektablen Version vom “Fairytale of New York”, aufgenommen von Katzenjammer und Ben Caplan. Doch, die Version ist sehr in Ordnung, wenn auch die Originlaversion natürlich so etwas wie ein Heiligtum ist.

Wobei die Originalversion von The Pogues auch bei den Söhnen sehr gut ankommt, seit Jahren schon. Und wenn man bei der Gelegenheit schon über The Pogues spricht, dann kann man ja mal nachsehen, was man da noch so findet. Das war ja eine moderne Truppe, die mit Traditionen gespielt hat, das hört man beim Fairytale of New York ganz deutlich. Man hört und sieht es auch beim gemeinsamen Auftritt mit The Dubliners, bei dem besonders der Einsatz der Flöte die Jungs immer wieder fasziniert. Das ist doch etwas ganz anderes als das dämliche Blockflötengedudel im Freundeskreis. Das geht richtig ab.

Sohn I fiel dann bei diesem Clip auf, dass der Sänger der Dubliners, Ronnie Drew in dem Fall, markant aussieht und auch singt, und das passt dann wieder ganz gut zu, na wem wohl, genau: Ben Caplan. Und deswegen sehen wir uns Ron noch einmal etwas genauer an und denken über Typen und Stimmen und die Geschichte des Vollbarts in der Musik nach. ZZ Top! Worauf man alles kommen kann! Ceterum censeo: Youtube ist super.