Ich habe einen Hang zu ritualisierten Beiträgen, nicht nur zum Jahreswechsel. Auch zum 1. April passiert hier immer wieder Erwartbares, das Blog, nein, die Blogs altern nämlich so vor sich hin und ändern sich dabei ab und zu ein wenig. Also das Folgende einmal fast wie immer und durchaus nicht als Aprilscherz zu verstehen.

Dieses Blog wird heute dreizehn Jahre alt und ist damit jetzt ein Blog-Teenie. (Ich habe tatsächlich gerade erst kapiert, dass sich die Bezeichnung Teenager genau auf die Altersstufen 13 bis 19 bezieht, weil die im Englischen auf -teen enden. Man hat aber auch Bildungslücken! Schlimm.) Das andere Blog, “Was machen die da” wird immerhin schon drei Jahre alt und lebt gerade wieder neu auf, die nächsten Termine sind bereits gemacht, es geht in Kürze also wieder los mit Isa und mir. Sogar auswärts! Es wird uns ein Fest sein.

In diesem Blog hier gibt es ab heute eine kleine Änderung, es hängt sozusagen ein neues Schild an der Tür, an der Firma selbst ändert sich aber nichts. Oben in der Browserzeile, das haben Sie jetzt vermutlich gar nicht gemerkt, nicht wahr, steht aber nicht mehr “Herzdamengeschichten”, da steht jetzt “Buddenbohm und Söhne” (technische Umsetzung: Christian Fischer, super und empfehlenswert wie immer).

Buddenbohm und Söhne: weil es viel besser passt und weil es den Nachwuchs ganz ungemein freut. Weil die Herzdame öfter selbst schreiben wird, ich aber schon seit längerer Zeit gar nicht mehr so viele Geschichten über sie schreibe. Sondern eher anderes Zeug. Und Buddenbohm & Söhne, das ist eben der Laden hier, was auch immer wir machen. Der Name Buddenbohm kommt von der Herzdame, ohne sie würde ich nicht einmal so heißen, sie bleibt also im Blognamen präsent. Buddenbohm und Söhne kann man scherzhaft als ironische Firmenbezeichnung verstehen, als Fortführung der Familienbetriebstraditon im digitalen Zeitalter, als Projektraum für Nachwuchsblogger, als Möglichkeit für jeden nur denkbaren Content, als Online-Spielwiese für vier Menschen, von denen einer immer und drei immerhin manchmal schreiben. Oder andere Dinge machen, vielleicht kommt es doch noch irgendwann zu Podcasts, Filmen, was weiß ich, da ist ja langfristig vieles denkbar. Die Bezeichnung Herzdamengeschichten hatte dafür jedenfalls nicht mehr den richtigen Klang, fand ich.

Wer dieses Blog in einer Blogroll oder ähnlichem gelistet hat – es wäre natürlich äußerst zauberhaft, très charmant und voll nice oder wie immer man heute sagt, wenn der Link auf die neue Domain angepasst werden könnte.

Und schließlich wie in jedem Jahr: Herzlichen Dank an alle, die hier lesen! Denn das sind weiterhin, um mich auch in diesem Jahr wieder selbst zu zitieren, die Konstanten dieses Blogs – ich denke immer noch nach jedem Eintrag, dass mir jetzt aber wirklich nie wieder etwas einfallen wird, und ich freue mich immer noch jeden Tag, dass das gelesen wird, was mir dann doch noch irgendwann eingefallen ist. Manches bleibt eben.

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