Im Landlebenblog geht es um den Geruch der Heimat. Mir fällt zu meiner Heimat Lübeck gar kein Stadtgeruch ein, vielleicht abgesehen vom dicken Zuckermandelduft im Verkaufsraum bei Niederegger und vom kühlen Moderhauch in den großen Kirchen, Backsteingotikaroma. Sonst verbinde ich Gerüche eher mit Travemünde, wo ich später gewohnt habe. Verrottender Tang und faulende Muscheln, das klingt nicht schön, aber das riecht wie Heimat, also gut. So riecht es auch nicht überall am Meer, wie man vielleicht meinen könnte. Die Nordsee etwa riecht ganz anders, da liegt so etwas wie Tang einfach nicht lange genug herum, durch dieses ewig unruhige Hin und Her dort.

Hier geht es um das Kochen für Sterbende.

Und hier um tote Kaninchen.

Herr Spiegel denkt wieder auf nicht witzigen Tweets herum.

Eine Kritik an der Performance von Theatern auf Instagram. Kritik an Verlagen könnte man da zwanglos anschließen. Man postet ein Cover und sagt: “Kommt im April”, dazu die Superlative vom Klappentext. Na toll. Ich würde mich über viel mehr Projekte wie den Resonanzboden freuen, da finden auch Inhalte statt. Man will doch lesen, wenn man sich für Verlage interessiert. 

Hier wird an die Legende vom heiligen Trinker erinnert, ein in der Tat wunderbares Buch von Joseph Roth. Schöne Osterlektüre auch.

Nach dem Ende eines Trinkers das Ende eines alten Hippies, wir lesen hier von einer ungewöhnlichen Beerdigung. Mit feiner Musik.

Ansonsten höre ich mich gerade in chronologischer Reihenfolge durch die Alben von Leonard Cohen (ohne die Live-Auftritte), während das Wetter in Nordostwestfalen immer schlechter wird. Und ja, ich kann das ab, niemand muss sich Sorgen machen. Es sind schöne Wiederentdeckungen dabei.

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