Ein Text von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame, die mittlerweile ziemlich gut schläft und nun auch noch Bettwäsche testen darf.

Wie Ihr wisst, gibt es gelegentlich Reklame im Blog, die gekennzeichnet werden muss, das hier ist so ein Fall.

Vor einiger Zeit durften wir die Eve-Matratze testen, worüber ich mit Begeisterung hier und hier geschrieben habe. Im Langzeittest hatte ich mich allerdings darüber beklagt, dass unsere aktuellen Bettlaken nicht ausreichend sind für die besonders hohen Matratzen und diese ständig zu sehen sind. Woraufhin ich sofort Bettwäsche zur Behebung des Problems zugeschickt bekommen habe. Und auch zum Testen, was ich natürlich gerne mache.

Und obwohl ich mich gefreut habe, konnte ich die neue Bettwäsche nicht sofort aufziehen. Im Winter bin ich ein fürchterlicher Frostköttel und brauche mindestens zwei bis drei Decken, dicke Wollsocken und meine flauschige Kuschelbettwäsche. Deshalb musste die neue Bettwäsche zum Frühling warten. Nun war es endlich soweit.

Beim Auspacken der Wäsche kam uns Sohn 2 zur Hilfe. Wie immer, wenn es um Haushaltsdinge geht, ausgesprochen hilfsbereit und zupackend. Und wie immer mit schmutzverschmierten Schokoladenfingern. Großer Aufschrei aus zwei Elternmündern: „FASS DAS NICHT AN! Die gute, WEISSE Bettwäsche!“ Das Kind bekam dann erst mal Schlafzimmerverbot, aber das Problem lässt sich schon etwas erahnen.

Ich habe das Bett dann probehalber damit bezogen, bin reingeschlüpft und war sofort angetan: ah, wie weich, wie anschmiegsam! („Anschmiegsam“ ist in meinen Augen ja so ein schreckliches Unwort in schlechten Werbetexten, aber hier trifft es die Sache echt. Da fällt mir auch nichts anderes zu ein.) Der Gatte stand daneben und hat erst mal nur gewettert „weiße Bettwäsche mit Kindern, so ein Quatsch!“ Da hat er schon recht, die Bettwäsche ist sehr weiß, sogar so weiß, dass die weißen Gardinen gar nicht mehr weiß sind im Vergleich dazu und dringend gewaschen werden müssten, damit das Ensemble wieder passt.

Aber sie ist auch wirklich schön, schlicht und schön. Ich finde, unser Schlafzimmer sieht damit gleich viel mehr nach Wohnzeitschrift aus, allein durch die Bettwäsche. Und sehr weich ist sie. Das musste der Gatte dann auch nach der ersten Nacht zugeben. Das liegt wahrscheinlich an der Perkal-Webart, mit der sie hergestellt ist (nicht dass ich Ahnung davon hätte). Bei weißer Bettwäsche denke ich automatisch an Hotelbettwäsche, die dann zwar meistens auch schön aussieht, aber so glatt und kalt und ungemütlich ist. Anders als unsere Neue, die ist gemütlich.

Laut Hersteller soll der Stoff kühlend sein, was die Wäsche gerade im Sommer interessant macht. Aber so lange wollte ich mit dem Testen jetzt auch nicht warten. Die ersten Nächte konnten wir die Kinder noch aus dem Bett fernhalten, aber auf lange Sicht müssen wir uns da noch was überlegen, wie wir die Wäsche länger als 24 Stunden fleckenfrei halten können.

Fürs Erste habe ich ein absolutes Popelverbot im Bett ausgesprochen, sowie das Verbot im Bett zu essen oder zu trinken. Außerdem ein Verbot mit schmutzigen, blut- oder schokoladenverschmierten Händen, Füßen, Mündern oder Gesichtern ins Bett zu kommen. Ebenso bei Krankheiten wie Magendarm oder mit Schnoddernasen. Dafür, dass ich weiterhin meinen Kaffee morgens im Bett trinken darf, brauche ich zugegebener Maßen noch eine gute Begründung. Aber da wird mir schon etwas einfallen.

Man kann die Bettwäsche als Set, bestehend aus Spannbettlaken, Bett- und Kissenbezug bestellen oder auch einzelne Produkte, was gerade bei den Kissen wichtig ist. Im Übrigen braucht man für die Bettwäsche auch keine Eve-Matratze oder Kissen, es gibt die Bezüge und Laken auch in normalen Standardmaßen.

Für Menschen, denen Ikea-Bettwäsche in der Regel ausreicht, ist der Preis vergleichsweise hoch. Aber wenn man mal schlafen möchte wie eine Königin (oder ein König), dann unbedingt die Eve-Bettwäsche ausprobieren. Auch hier drin kann man 30 Tage probeschlafen, was in der Regel in normaler Bettwäsche nicht möglich ist.

Wenn ihr noch mehr wissen wollt, geht es hier zum Hersteller.

Fazit: Eine ausgesprochen schöne, gemütliche und hochwertige Bettwäsche. Aber eine schmutzresistente Elternausgabe in Schlammfarben wäre auch ganz praktisch.

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