Die Sache mit der schlechten Luft in norddeutschen Städten und den ausbleibenden Lösungen: “Es fehlt nicht am Weg, es fehlt eher am Willen.”

Das Stadtradsystem in Hamburg soll ausgebaut werden.

Eine neue Ausgabe von Keiner davon ist witzig”.

Eine Busgeschichte.

Eine Fluggschichte.

Eine Zuggeschichte.

Ich bin gestern auch Zug gefahren, das dritte Bahndesaster in diesem Jahr. Oder, wie die Zugbegleiterin sagte: “Einmal die Fahrscheine bitte. Oder eher die Standscheine, haha!” Sehr lange in Schleswig-Holstein sinnlos herumgestanden, 40 Minuten mit Blick auf Brombeergestrüpp und Brennnesseln, so gesehen hätte es schlimmer werden können, immerhin war das Natur, keine Großstadtbrache. Ab und zu verzweifelte Durchsagen des Lokführers, “ich weiß auch nicht, wann wir wo ankommen, aber keine Sorgen, wir haben einen Schlafwagen dabei.” Dann Weiterfahrt fast in Schrittgeschwindigkeit, man konnte immer noch die Brombeerranken vor dem Fenster zählen, die Stäbe an den Brückengittern (146!), die herbstlichen Birken am Bahndamm, die Kühe auf den Weiden. Das alles in historisch anmutenden Waggons, die Mitreisenden und ich versuchten, sie dem richtigen Jahrzehnt zuzuordnen, das war gar nicht so einfach. Ein Aufkleber innen an der Abteiltür, auf dem gebeten wurde, zur eigenen Sicherheit doch bitte die Tür zu verriegeln. Daneben baumelte tatsächlich eine Kette, wie man sie von Wohnungstüren kennt. Hinter Pinneberg war dann das Netz weg, wie immer, warum soll man nicht einmal in Ruhe Birken zählen, digital Detox und so. Aber unterm Strich – es geht mit der Bahn eher abwärts, geht es nicht?

Der Musiktipp kommt heute von der Herzdame, Buridane mit Badaboum.

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