Ein Text von Jojo Buddenbohm, auch bekannt als Sohn I, zehn Jahre alt.

Mein Vater hat mir den Erlkönig von Goethe vorgelesen, das habe ich hier neulich ja auch schon als Rap empfohlen. Ich finde das Gedicht cool, aber es hat ein schlechtes Ende, das gefällt mir nicht. Papa und ich haben es daher umgedichtet. Nach einiger Zeit kamen wir darauf, dass man nur eine einzige Zeile ändern muss, damit das Gedicht viel besser und friedlicher endet.

Wir sagen ab jetzt nur noch unsere Version des Gedichts auf. Man kann alles so lassen, “Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, das ist der Vater mit seinem Kind …” und so weiter und das ganze Gedicht in der bekannten Form durch bis zu den beiden letzten Zeilen. Und da dann:

“Erreicht den Hof mit Müh und Not –

Und schmiert dem Sohn ein Käsebrot.”

Wir gucken uns demnächst noch weitere Gedichte an.

 

%d Bloggern gefällt das: