Bei der GLS Bank habe ich fünf Links zu Klima und Konsum zusammengestellt.

Ein Text über die Entfremdung von der Natur, es geht vor allem um Kinder. Interessant besonders der Absatz zur Natur in der Sprache: “Die Entwicklung macht sich auch in unserer Kommunikationskultur bemerkbar, denn Naturbegriffe verschwinden auch aus Songtexten, Romanen und Filmen, wie eine im März erschienene Studie feststellte. 6000 Liedtexte und ebenso viele Romane und Drehbücher hatten zwei Psychologinnen dafür durchsucht. Ihr Ergebnis: Seit den 1950er-Jahren gehen Vogel-, Baum-, und Blumennamen und andere Naturbegriffe wie Sonnenuntergang aus unserem Sprachgebrauch verloren.” Da mal drüber nachdenken! Oder drüber bloggen, schon klar.

Urban Gardening in Syrien. Kein Hipsterhobby. 

Ich habe “Raumpatrouille” von Matthias Brandt gelesen. Es macht ein wenig Westdeutschlandheimweh und ja, so etwas gibt es auch. Besonders großartig die Geschichte einer gemeinsamen Radtour von Brandt und Wehner, Menschen meiner Generation oder älter werden das sicher lieben. Hier ein wenig mehr zum Buch.

#reading

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Abends lese ich gerade “Der 999.823ste Wunsch” von Brandon Robshaw vor (übersetzt von Britt Somann). Die Söhne (acht und zehn Jahre) sind begeistert, mir gefällt es auch. Es geht um einen Jungen, der eine Million Wünsche frei hat, es geht um diese Wünsche und ihre Konsequenzen. Eines dieser Kinderbücher, die geradezu unwiderstehlich zum Weiterdenken einladen, die Vorstellung dieser Wunschmöglichkeiten treibt mein Publikum hier ziemlich um. Denn man kommt ja von den naheliegenden Spontanwünschen schnell zu moralischen und praktischen Implikationen, wünscht man für sich, für andere, für die Welt? Und was ist wirklich sinnvoll, was macht wirklich Spaß, was bringt wem genau was? Und was hat noch Reiz, wenn man alles hat?

Sohn II: “Das ist das beste Buch, das wir je gelesen haben.”

Sohn I: “Das ist ein gutes und interessantes Buch, etwa für Kinder ab der zweiten Klasse.”

Abends vorgelesen.

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Und nun The Lumineers mit “Sleep on the floor”. 

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