Beifang vom 17.08.2017

Bei der GLS Bank habe ich, sehr passend zu meiner neuen Gartenbegeisterung, sechs Links zum Grün in der Stadt.

Denis Scheck über Huckleberry Finn.

Diogenes verliert Simenon.

Aus naheliegenden Gründen fräse ich mich gerade durch sämtliche Gartenbücher der Hamburger Zentralbücherei, dabei fallen ein paar Werke auf, weil sie mir irgendwie anwendbarer als andere vorkommen. Eines davon ist das “Spriessbürger”-Buch (nein, nicht mit ß, wirklich nicht), das im kleinen Horrorgarten umfänglich besprochen wird, dann kann ich mir das ja sparen. Im Text drüben ist der Verlag verlinkt, dort findet man übrigens auch deren Blog, ebenfalls lesenswert.

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Der Musiktipp kommt heute wieder von der Herzdame, denn noch ist ja kein Herbst, in dem ich dann wieder hemmungslos Lieder für den gepflegten Trübsinn verbreiten werde. Obwohl ihr Titel auch nicht gerade euphorisch klingt: “Immer schlimmer” von den Mobylettes.

Beifang vom 10.08.2017

Ein Besuch in Stralsund.

Bambi!

Der Herr Bielinski über die Mediennutzung der Kinder. Immer interessant, wie es andere machen. Den Stein der Weisen haben wir da bisher auch nicht gefunden, wir neigen eher dazu, unsere Meinung ab und zu zu ändern. Aber das macht nichts, die Kinder ändern sich ja auch dauernd. Und die Medien, die ändern sich auch! Und überhaupt. Sohn II hat vor ein paar Tagen Sudokus entdeckt, dem können digitale Medien gerade sowieso komplett gestohlen bleiben. Feste Regeln helfen bei manchen Themen nicht.

Bei der GLS Bank habe ich einige Links zur Elektromobilität zusammengestellt.

Nicht nur ich fand den Witiko von Stifter eher befremdlich.

Ein Artikel zum mutmaßlichen Insektensterben mit ein paar interessanten Zahlen und vergleichsweise unaufgeregter Schlagzeile.

Warum Shabby Chic besser läuft als echte Antiquitäten.

Apropos Shabby Chic, die Herzdame hat ein Vorbild für die Gartengestaltung gefunden. Es könnte etwas herausfordernd werden.

Ich bin beim Schreiben dieser Sammlung in Italien und es regnet, da brauchen wir eine ganz bestimmte Musik, südlich-melancholisch, ganz dezent herbstlich – aber noch mit Zitronen an den Bäumen. Roberto Murolo hilft in solchen Fällen verlässlich weiter. Der Artikel muss hier ohnehin abrupt enden, denn ich habe in dieser Ferienwohnung nur WLAN, wenn das Notebook auf dem Herd steht, wobei meine Unterarme dann zum Schreiben auf den Herdplatten liegen. Und ich werde eine seltsam irrationale Angst nicht los, beim Schreiben langsam geschmort zu werden. Das geht so nicht.

Beifang vom 04.08.2017

Bei der GLS Bank habe ich fünf Links zum Thema Urlaub zusammengestellt.

Ein Artikel über den Hummerfang vor Helgoland

Rainer Moritz über seine Neuübersetzung von “Bonjour Tristesse”.

Ein HONY-Beitrag mit zwei wunderbaren Schlusssätzen. So einfach, so richtig.

Die Kaltmamsell beschreibt in diesem Eintrag einen interessanten Ansatz, mit Werbung auf Instagram umzugehen. Da mal drüber nachdenken!

Siegfried Farnon ist gestorben, also nein, sein Darsteller Robert Hardy. Was habe ich die Serie mit den Tierärzten damals geliebt!

Und die Schweden duzen sich seit 50 Jahren.

Der Musiktipp heute von Sohn I, sogar ganz kultiviert: Der Vogelfänger. Na gut, die Version von Bodo Wartke ist nicht ganz die wahre Hochkultur, aber egal, die Melodie erkennen die Söhne jetzt. Quasi Klassenziel erreicht.

Beifang vom 01.08.2017

Bei Textundblog gibt es einen ganz wunderbaren Tweet der Woche. Zu und zu schön.

Männer mit Kapitänsmützen.

Die SZ erinnert an die Bedeutung der Zeitverschwendung in den Sommerferien. Meine Rede.

Sibylle Berg, gut und wütend wie immer.

Ein Nachruf auf Jeanne Moreau.

Ein Interview mit einer Frau, die einen Sommer lang ein kleines Ackerstück bewirtschaftet hat. Was mich neuerdings alles so interessiert …

Hier gleich ein weiterer Hinweis für den Freundeskreis Garten auf eine Ausstellung im Hamburger Museum Kiekeberg, in dem ich, warum auch immer, noch nie war. Das muss man ja eh mal ändern.

Und zum Garten passt noch der August von Kästner, jenes Gedicht mit der von mir sehr geliebten Zeile: “Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.” Es ist tatsächlich August, meine Damen und Herren, und es ist das erste Mal, dass der August nicht im Sommer liegt. Also zumindest in Hamburg. Die Stockrosen, die da im Gedicht vorkommen, die haben wir gerade gepflanzt, bzw. verpflanzt, die standen ein paar Parzellen weiter dem Bagger im Weg. Und Stockrosen sind wichtig in einem Garten. In ihren brüchigseidnen, blassroten Trachten.

Der folgende Tanzclip zu Musik von Parov Stelar ist wieder eine Empfehlung der Herzdame – und den gab es hier sogar schon einmal, es ist aber recht lange her. Egal. Er ist immer noch gut.

Beifang vom 26.07.2017

Bei der GLS Bank habe ich fünf Links zu Hausarbeit, Quoten und Moral zusammengestellt.

Der Tagesanzeiger lang und interessant über Fortsetzungsromane in Zeitungen und auf Handys.

Für den Freundeskreis Insel: Neue und sehr feine Bilder von Helgoland. Da bin ich im Oktober wieder, also quasi gleich.

Halbwegs passend dazu ein Artikel über die Schatzinsel von Stevenson. Vielleicht kennt ja jemand das Buch versehentlich noch nicht.

Und hier geht es um den Austausch von Körperflüssigkeiten. Sozusagen.

Holzspielzeug mit Einzelabgabe von Kugel aus einer Kugelreihe” – das ist mal ein sperriger Blogartikeltitel, nicht wahr. Aber eine schöne Sache ist es dennoch, um die es da geht.

Die Musik wird heute wieder empfohlen von der Herzdame: Damien Jurado mit “Silver Timothy”.

Beifang vom 24.07.2017

Nina George beschwert sich. Es wäre wirklich schön, wenn dieses Argument “Wir geben Ihnen Reichweite” endlich generell aus allen Honorardebatten verschwinden würde. Frau George stellt sehr schön dar, warum es Schwachsinn ist und immer war.

Schönen Tach noch.”

Ein Nachruf auf Andrea Jürgens. Für die jüngeren LeserInnen: Nein, Sie müssen auch nicht alles verstehen.

Ein paar schwer vorstellbare Zahlen zum Plastik.

Meir Shalev hat ein Gartenbuch geschrieben. Ich habe es nicht gelesen, aber das hier klingt so interessant, ich lese es dann demnächst. 

Und weil mir auf Twitter neulich ein Glenn-Gould-Schnipsel über den Weg lief – es ist ja schon bewegend, ihm bei der Arbeit zuzusehen.