Invisible Ink (Werbung)

Ein Text von Jojo Buddenbohm, zehn Jahre alt, auch bekannt als Sohn I, und von Maret Buddenbohm, auch bekannt als die Herzdame, etwas älter.

Wie Ihr wisst, gibt es gelegentlich Reklame im Blog, die gekennzeichnet werden muss, das hier ist so ein Fall.

Und im Übrigen gibt es am Ende auch etwas zu gewinnen.

Jojo:

Das Spiel heißt Invisible Ink. Es ist ein Ratespiel ab drei Personen. Ein Spieler muss mit einem gelben Textmarker einen Begriff zeichnen, die anderen Spieler müssen raten, was er malt. Dabei tragen sie abwechselnd Brillen mit roten Gläsern. Dadurch sieht man den Textmarker nicht, man kann nur auf die Bewegungen achten.

Es gibt einen Würfel mit drei verschiedenen Symbolen, je nach Symbol wird preisgegeben, wer eine Brille tragen muss und wer nicht, entweder der Zeichner, die Ratenden oder alle.

Wenn alle eine Brille aufhaben, ist es am schwierigsten zu raten, weil dann keiner die Zeichnung sehen kann. Auch der Zeichner sieht nicht, was er da malt.

Für jeden geratenen Begriff gibt es Punkte für den Zeichner und den, der richtig geraten hat. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Punkte hat.

Den Spieler, der zeichnet, nennt man Doppelagent, die Spieler, die raten, sind die Agenten. Das heißt, das ganze Spiel ist im Agenten-Style. Das Spiel würde aber auch ohne Agentenbrimborium funktionieren. Man braucht das eigentlich gar nicht.

Es ist eine Sanduhr dabei, die 40 Sekunden lang ist. In dieser Zeit muss man das Wort erraten. Aber ohne Sanduhr ist das auch noch cool.

Mir gefällt das Spiel ganz gut. Es ist witzig, weil das Ergebnis sehr lustig aussieht, wenn der Zeichner auch eine Brille aufhat und nicht sieht, was am Ende rauskommt.

Ich habe das Spiel einmal mit einem Freund und meiner Mutter gespielt und einmal mit meiner Mutter und meinem Bruder. Ich glaube, sie fanden es auch alle gut.

Das Spiel wäre etwa ab der zweiten Klasse, weil man für das Spiel lesen können muss, zumindest ein wenig. Die Wörter auf den Karten muss man lesen können, mein Bruder kann das schon.

Es gibt ein ähnliches Spiel, das ist Activity. Aber ich finde Invisible Ink besser und lustiger, weil man hier mit dieser Brille zeichnen muss und die Begriffe leichter sind. Das ist eigentlich immer lustiger. Und Activity muss man mit Gruppen spielen, aber Invisible Ink geht auch mit nur drei Spielern.

Ich würde das Spiel auch weiterempfehlen, es macht wirklich Spaß.

Herzdame:

Eigentlich hat ja Jojo schon alles geschrieben. Aber hier noch mal Ergänzungen aus Elternsicht:

Anfangs habe ich gedacht, na super. Was hat der Mann, denn da angeschleppt? Und ich soll das testen? Mit Geheimagenten, Geheimtinte und Geheimbotschaften?

Und Spielanleitungen sind ja auch immer fürchterlich anstrengend zu verstehen. Aber als wir es dann raushatten, haben wir festgestellt, dass das Spiel eigentlich doch simpel ist und auch ohne diesen Agentenrahmen funktionieren würde.

Dann dachte ich: Zeichnen! Ich hasse Zeichnen. Bis heute zeichne ich auf dem Niveau einer Dreijährigen nur Strichmännchenzeichnungen. Das kann ja lustig werden. Und peinlich!

Es wurde dann aber wirklich sehr schnell sehr lustig. Und gar nicht mal peinlich. Weil ja sowieso alle Brillen tragen, durch die sie nichts sehen. Und wenn alle die abnehmen ist es am Ende auch spaßig, wie dämlich die Zeichnungen geworden sind. Da muss ich mich dann gar nicht mehr wegen meiner Zeichenkünste verstecken.

Durch das Raten auf Zeit kommt das ganze Spiel sehr schnell in Fahrt. Alle brüllen und raten durcheinander bis entweder der Begriff gefunden wurde oder die Zeit abgelaufen ist. Das ist schon ein sehr dynamisches Spiel. Sogar so dynamisch, dass Sohn 2, auch bekannt als Johnny, in kürzester Zeit auf dem Tisch saß und am Ende völlig durchdrehte.

Bewertung:

Für wen ist das Spiel geeignet? Für alle großen und kleinen Geheimagenten mit starken Nerven und Zeichnen-Phobie ab zweiter Klasse.

Prädikat: empfehlenswert, turbulent und kurzweilig.

Und jetzt: Gewinne, Gewinne, Gewinne

Wer als Erste oder Erster hier in den Kommentaren einen der beiden gesuchten und hier gezeichneten Begriffe errät, gewinnt sein eigenes Spiel zum Weiterkritzeln und Raten. Was wurde hier abgebildet?

Der Erlkönig, neue Version

Ein Text von Jojo Buddenbohm, auch bekannt als Sohn I, zehn Jahre alt.

Mein Vater hat mir den Erlkönig von Goethe vorgelesen, das habe ich hier neulich ja auch schon als Rap empfohlen. Ich finde das Gedicht cool, aber es hat ein schlechtes Ende, das gefällt mir nicht. Papa und ich haben es daher umgedichtet. Nach einiger Zeit kamen wir darauf, dass man nur eine einzige Zeile ändern muss, damit das Gedicht viel besser und friedlicher endet.

Wir sagen ab jetzt nur noch unsere Version des Gedichts auf. Man kann alles so lassen, “Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, das ist der Vater mit seinem Kind …” und so weiter und das ganze Gedicht in der bekannten Form durch bis zu den beiden letzten Zeilen. Und da dann:

“Erreicht den Hof mit Müh und Not –

Und schmiert dem Sohn ein Käsebrot.”

Wir gucken uns demnächst noch weitere Gedichte an.

 

“Mein Leben mit Zombies und Kürbisbomben” von Christian Tielmann, illustriert von Zapf

Ein Text von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt.

In dem Buch geht es um einen Jungen namens Max, der in eine neue Schule kommt, in die fünfte oder sechste Klasse. Er bekommt dort schon am ersten Tag Feinde, aber nicht durch eigene Schuld, er setzt sich nur gleich auf den falschen Platz im Schulbus. Der Platz gehört Edgar, zu Edgar gehören zwei Schlägertypen. Max hat zwar auch zwei Freunde, Nico und Jamal, die fahren aber nicht mit dem Schulbus, denn Jamal wohnt direkt neben der Schule und Nico verpasst den Bus immer, deswegen fahren ihn seine Eltern.

Max zeichnet in seine Mathehefte Zombiecomics. Darin geht es immer um den Mathelehrer, Herrn Brockmann, der da auch als Zombie dargestellt wird. Der Lehrer will die Hefte kontrollieren und sammelt sie ein. Damit der Lehrer den Comic nicht entdeckt, versucht Max, das Matheheft zu klauen. Mehr erzähle ich nicht von der Handlung.

Die Zeichnungen sind sehr gut gemacht, sie sehen aus wie Bleistiftzeichnungen und sind auch gut abzuzeichnen. Ich zeichne so etwas gerne ab, weil ich Zeichnen mag und man dabei üben kann. Es gibt auf jeder Seite Bilder, oft sogar mehrere, das sind also sehr viele. Die Zeichnungen sind auch lustig.

Das Buch ist witzig, spannend und interessant. Es ist passend für Kinder ab etwa zweiter Klasse, auch wenn es darin nicht mehr um die Grundschule geht. Den zweiten Band möchte ich auch noch gerne haben.

Es ist nicht gruselig, auch wenn im Titel was mit Zombies steht, Angst kriegt da keiner. Es sei denn, jemand hat sowieso vor allem Schiss. In dem Buch geht es einfach nur um Spaß.

Hilo

Ein Text von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt, auch bekannt als Sohn I.

Hilo ist ein Comic für Kinder ab etwa acht Jahren. Judd Winick hat Text und Bilder gemacht, Deutsch von Aranka Schindler. In dem Buch fällt ein Roboterjunge auf die Erde, er lernt hier einen Jungen kennen, das ist D.J.

D.J, denkt, dass er nichts richtig gut kann, außer mit Gina befreundet zu sein. Aber alle aus seiner Familie können etwas gut, deswegen ist das besonders blöd. Und Gina ist viel schlauer als er. Hilo weiß nicht mehr wo er herkam und wer er ist. Er wird von einem bösen Kampfroboter verfolgt und D.J. und Gina helfen ihm dann.

Das Buch finde ich spannend, lustig und sehr gut gezeichnet. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der ist auch schon erschienen. Wir haben hier einen englischen Film mit dem Zeichner gefunden, er hat das Buch für seinen Sohn gemacht:

Elektrospielzeug: Anki Overdrive (Werbung)

Ein Artikel von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt. Bilder von Maximilian Buddenbohm, deutlich älter.

Anki Overdrive ist für Kinder ab etwa acht Jahren und Erwachsene werden das ziemlich sicher auch gut finden. Das ist sozusagen eine entwickelte Carrerabahn.

Anki Overdrive

Es ist eine Mischung aus realem Spielzeug und aus Medien, so etwas habe ich noch nie gehabt. Die Autos haben Künstliche Intelligenz (KI) in sich und werden über eine (deutschsprachige) App gesteuert, die man sich dafür herunterladen muss. Wenn man gerade keinen Partner hat, gegen den man spielen kann, kann man auch alleine gegen den Computer im Auto spielen. Die Autos sind wirklich sehr clever.

Jojo mit Handy und App

Ich finde cool, dass die Autos nicht oft von der Bahn fallen, und weil die Autos, gegen die man spielt, machen, was sie wollen, wird es wirklich unterhaltsam. Die Bahn ist leicht und schnell aufzubauen, man kann ganz schnell mit dem Spiel beginnen. Die Autos können völlig frei die Spur wechseln.

Streckenbild

Die App zum Spiel erklärt sich gut selbst, die Anleitung auf Papier braucht man fast nur um zu wissen, wie die App überhaupt heißt.

Anki Ovberdrive Anleitung

Jojo mit Handy und App

Anki Overdrive

Über diese App steuert man die Geschwindigkeit, die Spurwechsel und man kann auch die Waffen auslösen. Jedes Auto kann schießen, aber die Schüsse sind natürlich nur computeranimiert, da fliegt nichts durch die Gegend. Es wird in der App angezeigt, wenn man getroffen wurde, dann bleiben die Autos auch kurz stehen oder werden langsamer. Die zwei Autos im Starterkit haben die gleichen Waffen, sehen aber anders aus.

2 Anki Overdrive-Autos

Wenn man ein Duell gewonnen hat, kann man upgraden und andere Waffen bekommen. Das Spiel macht sehr viel Spaß und ich nehme an, es wird auch den Eltern gefallen, besonders denen, die schon Erfahrung mit Carrerabahnen oder Apps haben.

Anki Overdrive Autos

Mein Vater und der Vater von einem Freund von mir fanden es jedenfalls sehr cool. Und das macht wahrscheinlich auch für längere Zeit Spaß.

Anki Overdribe Rennen

Im Starterkit sind sechs Kurven, vier Geraden und zwei Autos, ich habe noch einen Supertruck extra dazu getestet. Supertrucks können mehr als normale Autos.

Supterrtuck

Anki haben auch viele Youtuber getestet, hier unten noch ein Beispielvideo mit einer coolen Strecke – das ist zwar Englisch, aber die Eltern verstehen das ja. Man sieht in dem Video, dass die Autos vor einer Sprungschanze selbständig schneller werden, weil sie wissen, dass die kommt, das ist faszinierend. 

Als Weihnachtsgeschenk kommt das bestimmt super an.

Elektrospielzeug: VR-Brillen

Ein Text von Jojo Buddenbohm, neun Jahre alt

Ich war auf dem Barcamp in Hamburg und habe da eine VR-Brille getestet (VR heißt Virtual Reality). Wenn man diese VR-Brille aufsetzt, dann ist es so, als sei man in einem Spiel drin. Ich habe einmal ein Star-Wars-Spiel getestet und einmal ein Spiel, in dem man sich aussuchen konnte, ob man unter Wasser Laternenfische oder Wale oder Schildkröten ansehen wollte. Ich habe mir die Laternenfische angeguckt. Dabei ist man in einem Bereich, in dem ein Wal gestorben ist, da liegen Knochen auf dem Meeresboden. Ich habe gesehen, wie ein Laternenfisch einen anderen Fisch gefressen hat. Wenn man die Brille aufhat und die beiden Controller in der Hand, könnte man denken, dass man wirklich ein Taucher ist. Das ist richtig überzeugend.

Was komisch ist, da schwimmen Quallen herum, die kann man anstupsen. Zuerst denkt man, das fühlt sich eklig an, aber dann ist es lustig.

Noch einmal zu Star Wars: Was auch cool ist, da kommen Klonkrieger und wenn die auf dich schießen und man sie nicht rechtzeitig mit dem Laserschwert abgewehrt hat, dann denkt man wirklich, dass man getroffen wird.

Es gab da auch Pappbrillen zum Mitnehmen, dafür braucht man ein Handy, das vorne in eine Luke gesteckt werden kann, die man aufklappen kann. Auf Youtube gibt es extra Filme dafür, die heißen 360 Grad. Da ist es auch wirklich so, dass man z.B. in einer Achterbahn sitzt und sich umdrehen kann und tatsächlich alles sieht.

Als wir noch bei der VR-Brille standen, hat mir ein Mann von dem Stand dort die Papp-VR-Brille gegeben und sein Handy hineingetan, der hatte eine extra App dafür, die man sich aber nicht herunterladen kann. Mit der war man dann auf einem Schreibtisch in dem Büro der Firma Cassini (keine bezahlte Werbung), die haben das da gemacht. Man konnte sich im Büro umsehen. Und man brauchte aber Platz dabei, weil man mit der Brille immer durch die Gegend geht und dann leicht irgendwo gegen rennt.

In dem Raum bei Cassini, den man durch die Brille sehen konnte, gab es Pfeile, wenn man darauf guckte, wurde man wieder in einen anderen Raum teleportiert.

Der Mann von Cassini hatte auch eine spezielle Kamera, die konnte im Kreis fotografieren. Wenn man hinterher die Brille aufsetzte, war man in dem Foto drin.

Die VR-Brille darf man eigentlich erst ab zwölf Jahren benutzen, bei mir gab es aber eine Ausnahme. Wir haben dann nachgesehen, die VR-Brillen sind gar nicht so teuer, wie wir dachten, das wäre also auch ein super Geschenk für Kinder ab 12, denn die sind wirklich cool. Allerdings war die auf dem Barcamp vermutlich eine Profiversion.

Ich würde später gerne so etwas wie VR-Brillen testen und darüber schreiben, ich glaube jetzt nämlich, das kann man auch beruflich machen.

Auf dem Barcamp haben wir auch selber eine Session gemacht und uns viele Sessions angesehen, Barcamps sind auch für Kinder interessant. Und wenn die noch klein sind, können sie in die Betreuung. Da passt man auf die auf, bis die Eltern nach Hause gehen. Barcamps sind super.