Die vergessenen Toten

Wenn man, was ja vorkommen kann, an seine eigene Beerdigung denkt, weil man etwa gerade auf der eines anderen war zum Beispiel, hat man unwillkürlich ein Bild vor Augen. Man sieht die eigenen Hinterbliebenen vor sich, die Verwandten, die Lieben und Nächsten, man sieht sie am Grab oder bei der Trauerfeier. Man fragt sich eventuell auch, natürlich im ganz fernen Konjunktiv, welches Ritual man eigentlich selbst wohl wollen würde, ob Verbrennung oder nicht, ob Grabstelle oder nicht und so weiter. Man denkt dabei sicher eher nicht daran, daß es vielleicht keinen gibt, der zu der Beerdigung kommt – zum Beispiel weil einen gar keiner kennt. Ich habe von jemandem gehört, der regelmäßig solche Menschen beerdigt, die niemanden mehr hatten und ich habe ihn dabei begleitet.

Es ist kurz nach sieben Uhr an einem Dienstagmorgen. Ich stehe vor dem Feierraum Nord des riesigen Öjendorfer Friedhofs in Hamburg, auf dem natürlich um diese Uhrzeit noch keine Besucher zu sehen sind. Ein Naturparadies, überall Eichhörnchen in den Bäumen und Singvogelarten, die ich schon erschreckend lange nicht mehr gesehen habe. Auf den Wegen und über den Gräbern gehen Gänse in aller Ruhe spazieren und ein paar Kaninchen gucken mich skeptisch aus den Büschen an. Keine Menschenseele weit und breit, denke ich, und bleibe in Gedanken bei der Formulierung hängen. Ich treffe mich hier mit Frater Rafael, der gleich zwanzig Menschen auf einmal beerdigen wird. Zwanzig Menschen, von denen er nichts weiß als die Namen und das erreichte Alter. Frauen und Männer, verschiedene Jahrgänge. Vor ein paar Minuten fuhr eine Art kleiner Trecker an mir vorbei, mit fünf kleinen Holzkisten auf der Ladefläche, da waren ihre Urnen drin.

Frater Rafael kümmert sich in Hamburg um die vergessenen Toten, die keine Angehörigen hinterließen – oder doch zumindest keine auffindbare und auch zahlungswillige Verwandtschaft. Menschen, die niemanden mehr hatten, keine Familie, meist auch keine Freunde. Teils, weil sie alle überlebt haben, teils, weil sie irgendwie aus der Gemeinschaft gefallen sind. Obdachlose etwa. Die Namen sind bekannt und auch das erreichte Alter, aber die Geschichte des Menschen, all seine Geschichten, sind schon jetzt wie gelöscht und vielleicht auch tatsächlich aus aller Erinnerung verschwunden.

Frater Rafael ist ein ehemaliger Benediktiner, der zusammen mit einem evangelischen Pastor in Hamburg ehrenamtlich die Aufgabe übernommen hat, sich um die Seelsorge für diese vergessenen Toten zu kümmern und das zu tun, was ihm Christenpflicht ist. Gäbe es diese beiden Freiwilligen nicht, wäre da wirklich niemand. Es gibt keine Kirchengemeinde, die sich in solchen Fällen geregelt zuständig fühlen würde, erklärt er mir zu meinem Erstaunen. Wir fahren in seinem Auto dem kleinen Trecker nach, an ausgedehnten Rasenflächen vorbei, unter denen Hunderte liegen, die ohne Trauergemeinde beerdigt wurden, man sieht nur die weite, grüne Fläche, keine Grabstellen. Ganz selten irgendwo ein verlorenes, einsames Kreuzchen oder ein Grablicht, es fällt kaum auf. Die Friedhofsverwaltung weiß natürlich, wer wo liegt und könnte auch Auskunft geben. Wenn sich jemand findet, der gedenken möchte, er kann es an der richtigen Stelle tun, aber es kommt kaum vor.

Die fünf Holzkisten wurden abgeladen und stehen jetzt geöffnet nebeneinander in einer Reihe auf dem Rasen. In jeder Kiste vier Urnen, auf einem Aufkleber jeweils die Namen und die Daten der Geburts- und Todesjahrgänge. Frater Rafael segnet die Urnen, er betet für die Toten, er singt. Er steht einen Augenblick still vor der Reihe, dann ist es auch schon vorbei. Die Urnen werden in die vorbereiteten Löcher gelegt und damit sind dann auch die Namen verschwunden. Es dauert keine zwanzig Minuten, die zwanzig Menschen zu beerdigen.

Die Stadt Hamburg muß für diese Toten aufkommen, denn tote Menschen müssen beerdigt werden, auch wenn keiner dafür zahlen möchte. Die Stadt hat kein Geld und tut das gesetzliche Minimum, Schmuck oder religiöse Zeremonien gehören nicht dazu. Die Toten werden in dem günstigsten Sarg verbrannt, eine Einäscherung ohne Sarg ist nicht zulässig. Die Asche wird mit einem Stein, der die persönlichen Daten trägt, anschließend auf einem Feld beigesetzt, zu einer Uhrzeit, die man gemeinhin als „unchristlich“ bezeichnet. Seltsam passend, daß sogar die Stunde dieser Beerdigungen so am Rande liegt. Daß über der Erde nichts bleibt, kein Kreuz, kein Stein, kein Kranz, hat Kostengründe. Man kann sich auf dem Rasen umsehen und denken, daß da sehr viele liegen, weil die Fläche so groß ist, aber mehr Anhaltspunkte gibt es nicht. Einfach ein Rasen, mit sehr viel Gänseblümchen.

Im Jahr 1998 wurden in Hamburg auf diese Art 380 vergessene Tote beerdigt, im Jahr 2006 werden es etwa 800 sein. Tendenz wahrscheinlich weiter steigend, die Gesellschaft wird älter und ärmer. Die Hamburger Bürgerschaft hat immerhin gerade beschlossen, ein wenig Geld bereitzustellen für Blumenschmuck und dergleichen, um zumindest die Flächen, und damit die Gesamtheit der geschichtslosen Toten, etwas zu würdigen, wenn schon nicht die Einzelnen. Frater Rafael, der sich unentwegt für die Würdigung dieser Toten einsetzt, sieht das als sehr gutes Zeichen.

Nächste Woche Dienstag wird er wieder frühmorgens vor einer Reihe von Urnen stehen.

18 Kommentare

  1. Bin ziemlich betroffen. Aber scheinbar ist Urnenbestattung noch immer das Billigste, falls man selbst mal so weit ist.

  2. Wir sind ohne Namen geboren, wieso sollen wir mit Namen beerdigt werden? Was wird hier eigentlich beerdigt? Doch nur der Körper, die leere Hülle, die wir nicht sind und nie waren.
    So beigesetzt zu werden, hat nichts mit Geiz, nichts mit Pietätslosigkeit oder Einsamkeit zu tun, und ist kein Grund zur Betroffenheit; es zeugt von einem anderen Verständnis von Leben und Tod, von Körper und Seele, vom Sein.
    Ja, ich möchte, dass meine nutzlos gewordene Hülle in genau so einem Grab beigesetzt wird, weil ich weiss, dass ich eine unsterbliche Seele bin, die nur ihren bedingten Körper zurücklassen wird, und dann frei sein wird.
    Es ist unwichtig, Spuren zu hinterlassen, wichtig ist nur, weiter zu gehen!

  3. Pardon, aber die Annahme, diese Art der Beerdigung wäre aus esoterischen Überlegungen heraus korrekt, mag natürlich für Ihre individuelle Sicht zutreffen. Aber anzunehmen, die Hamburger Behörden würden Ihre Haltung teilen und daher so handeln, wie sie es tun, ist vollkommen abwegig. Da kann man dann doch getrost von einer im wahrsten Sinne des Wortes billigeren Motivation ausgehen.

  4. Dies ist eine sehr schöne Hamburgensie, bei der weder die Kirchen noch die Stadt besonders gut wegkommen … mal ganz abgesehen von den steigenden Zahlen und der unchristlichen Uhrzeit.

    Nebenbei, die erste Herzdame-Geschichte, die ich bei hamburg.org wieder finde.

  5. Meine Eltern haben es sich genau so gewüscht, unerkannt und dabei, wer will. Kein Stein, kein Gesang, gar nichts. Wir Kinder haben das Anfangs nicht verstanden, heute schon. Den Menschen genügt es, ihre Geburt auf einem Blatt Papier bestätigt zu haben, für den Tod muss es schon ein Stein sein.

    Vater meint, das wäre alles nur Eitelkeit. Es fällt nun mal so schwer einzusehen, dass man hinterher doch nur ein Haufen vergammelndes Fleisch ist und dass alles, was man im Leben an Taten vollbracht und an Gütern gesammelt hat, nichts mehr zählt.

    Gegen Eitelkeit dieser Art hilft auch mal ein Besuch im Altenheim oder gar im Hospitz. Dort sitzen Generaldirektoren neben Putzfrauen und kacken in die gleiche Sorte Windel, weil die passenden gerade aus sind. Und die Gesprächsthemen sind mit Sicherheit nicht irgedwelche Bilanzen oder Summen.

  6. Schöner Artikel, gerade auch weil er zu einer Zeit zu lesen ist, in der nicht obligatorisch der Toten gedacht wird. Ich wundere mich allerdings etwas über manche Kommentare, die irgendwie eine andere Wirklichkeit zu beschwören scheinen. Beispielsweise bin ich mir ziemlich sicher, dass der Generaldirektor nicht neben der Putzfrau in die gleiche Sorte Windeln…, es sei denn, er hätte vor seinem Ableben noch die Gesellschaftsschicht gewechselt. Und es ist ein großer Unterschied, ob in einer Gesellschaft die Möglickeit besteht, sich anonym und ohne kirchlichen Segen bestatten zu lassen oder als einsamer, vergessener Mensch ohne entsprechende Zeremonien beigesetzt zu werden. Dem Toten ist das wahrscheinlich egal, er ist ja tot. Aber gesellschaftlich gesehen kann es nicht egal sein, so wie einem eine mumifiziert Leiche in der Nachbarwohnung wahrscheinlich auch nicht egal ist, nicht egal sein sollte.

  7. Unbedingt ein heftig zustimmendes Nicken an Remington. Andererseits: Was der Bruder da tut (und möglicherweise einfordert), ist, einfach ein Stück von dem aufzubringen, was man altmodischerweise wohl als Achtsamkeit bezeichnen würde.
    Jedenfalls schön, dass diese Dienstagmorgen es ins Blog geschafft haben.

  8. Wenn man sich diese Art der Bestattung aussucht, weil man das, aus welchen gründen auch immer, genau so möchte, ist das eine Sache.
    Aber diese Menschen die dort anonym beerdigt werden, haben es sich bestimmt nicht so ausgesucht und wenn sie die Wahl gehabt hätten, hätten sie es sich in den meisten Fällen wahrscheinlich anders gewünscht. Das meiste sind einfach vergessene und übrig gebliebene Menschen dieser Gesellschaft.
    Manche Kommenatre erscheinen mir hier etwas weltfremd.
    Danke für diesen beitrag Merlix !

  9. Ja, das schöne Wort ‚Achtsamkeit‘ und auch die individuelle Eitelkeit über den Tod hinaus. Ich gebe einfach mal zu bedenken, dass wir in einer Welt- und Hafenstadt leben, dass die Partei mit dem großen C im Namen den Bürgermeister stellt, das die Zahlen allein Gestorbener bedenkliche Zuwachsraten haben, dass die Amtskirchen Kirchensteuer kassieren, dass wahrscheinlich viele der allein Gestorbenen in ihrem Leben Kirchensteuer bezahlt haben und dass ein wenig Beachtung im Leben und nach dem Tod nicht nur etwas mit dem Geldbeutel zu tun haben sollte. Der Kernsatz mit dem leichten Geschmäckle ist doch wohl dieser: „Die Stadt Hamburg muß für diese Toten aufkommen, denn tote Menschen müssen beerdigt werden, auch wenn keiner dafür zahlen möchte.“

    Man beachte auch nicht zuletzt das Heranschmeißen der zumindestens katholischen Kirche an das aktuelle „Fifa Fußball WM 2006 Trademark“ Geschehen. Der heilige St. Ansgar als Torwart vor dem Dom im Blue Goal? Bitte schön! Oder die Fußball-WM als Grund für ein wenig Selbstdarstellung mit Gottesdienst und Live-Übertragung? Hier/Händischer Trackback: Sankt Georg: Kirchliches Fußball-WM-Fest am 10.6.2006

  10. Die Würde des Menschen ist unantastbar! Dies ist ein Artikel aus dem Grundgesetz. Ich sehe meinen Auftrag darin diese Grenze zu überschreiten und zu sagen: Die Würde des Menschen ist über den Tod hinaus unantastbar! Wahre christliche Nächstenliebe ist dieses verbindende Moment der Grablegungen.

  11. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – ja, das ist wohl der Kerngedanke, der hinter diesem Artikel steht und in der Tat erscheinen mir einige Kommentare hier etwas fehl am Platz. Aber wie sollen wir einem Toten mit Respekt begegnen, wenn wir ihn schon als Lebenden vergessen haben?
    Ein sehr berührender Text. Vielen Dank dafür!

  12. Allein unter der Erde liegen, verbrannt zu Aschekrümeln, ohne gedenkenden Stein – das kümmert mich nicht, da ich hoffe, dann zumindest meine Eitelkeit überwunden zu haben…
    Allein zu sterben, kann hart sein – aber am Ende tun wir es alle allein, und vielleicht ist das Abschiednehmen der noch grössere Schmerz?
    Wer weiss das alles schon?
    Die nicht gewollte Einsamkeit, die Qual, die das Leben grau macht, ist am Ende überwunden. Und das Faktum der posthumen Handlung der Gesellschaft an diesen Menschen quält höchstens uns, die wir noch immer ein Teil davon sind.

  13. Wenn ein Kind nachts wie ein alter Hofhund bellt, ist es am nächsten Morgen vermutlich krank, alte Regel. Das Home-Office übernimmt aber diesmal die Herzdame, ich fahre also wie immer ins Büro, und irgendwann endet sicher auch diese Virus-Saison. Die Etappen Magen-Darm und HNO haben wir hoffentlich in Kürze bald abgehakt, wobei wir Eltern diesmal gar nicht alles mitgemacht haben, vielleicht ist das alles daher gar nicht richtig gültig und geht in eine Wiederholungsrunde, man wundert sich über gar nichts mehr. Das Kind liegt vier Stunden etwas schlapp herum, steht dann geheilt wieder auf und will sofort zum Sport. Wir Erwachsenen würden da vermutlich drei Tage brauchen. Oder mehr.
    In den Wetterberichten geht es derweil bemüht hysterisch um den “Arctic Outbreak” und den heranbrausenden “Tiefkühlhammer” aus Sibirien, um den “Frostschock am Wochenende”, man möchte ab und zu gerne beruhigend auf die Texter der Wetterschlagzeilen einwirken. Tatsächlich ist es draußen ein wenig frischer als sonst. Aber hey, es ist Winter.
    ***
    Im Büro mache ich jetzt auch wieder öfter Notizen mit der Hand, das soll ja mnemotechnisch total super sein. Ich finde das Schreiben mit einem Kugelschreiber aber ganz schrecklich, Bleistifte liegen mir auch nicht. Was nimmt man denn dann, wenn man nicht mit einem Füller schreiben möchte, was dann doch etwas affektiert wirken würde? Ich bin bei dem Thema irgendwie raus. Lesen hier so Schönschreibleute mit? Was nehmt Ihr für ein Schreibgerät, wenn es nicht so wertvoll wie ein Kleinwagen sein soll, aber doch möglichst gut?
    Es ist übrigens ein wenig mühsam, sich wieder eine verbundene Handschrift anzugewöhnen, wenn man jahrelang nur so halb unverbunden mit eingestreuter Druckschrift geschrieben hat. Aber es geht! Und man schreibt dann natürlich deutlich schneller, also wenn man es geschafft hat. Die Herzdame übt währenddessen heimlich Sketchnotes, habe ich gesehen, die ist schon wieder weiter als ich. Schlimm.
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    In der SZ ein Artikel über die Deutschen, ihren Autowahn und ihre Auto-Industrie. Er enthält zwar keine Überraschungen, wenn man sich für das Thema etwas interessiert, ist aber ein gut lesbarer Rundumschlag: “Der Autoexperte Stefan Bratzel beklagt die Abgehobenheit der Branche, kritisiert das jahrzehntelange Nichtstun der Politik – und erklärt, warum Autos für jüngere Menschen immer unwichtiger werden.
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    Kürzlich belauschte ich ein Gespräch im Bus; zwei ältere Frauen sprachen über „diese jungen Ingenieure“. Die hätten ja zum großen Teil gar keinen Führerschein mehr, wunderte sich eine, und wollten den auch gar nicht machen; das hätte es früher nicht gegeben. Drei Kreuze, dachte ich; es besteht wieder Hoffnung.
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    “Man darf einen Menschen nicht einfach verbuddeln.” Bei SPON geht es um die Beerdigung von Menschen, die keine Angehörigen haben, zumindest keine auffindbaren. Es ist zwar verdammt lange her, aber darüber habe ich auch schon einmal geschrieben.
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    Garten-Update: Ich habe keine Ahnung, wie es im Garten aussieht, wir waren gar nicht da, denn vermutlich gibt es dort eh keine Neuigkeiten, der Bagger wird immer noch herumstehen. Aber auf unserer Fensterbank treibt der Salat aus der Anzucht in faszinierender Geschwindigkeit aus, ebenso der Wasserspinat. Die Chilis und die Zwiebeln warten wohl noch etwas ab. Aber langsam und zögerlich kommt da auch ein besonders mutiger Basilikum heraus und die Dahlie im großen Topf erwacht ebenfalls programmgemäß zu neuem Leben.
    Ja, andere haben Dahlien, ich weiß, ganze Beete voll sogar, wir haben “die Dahlie.” Irgendwo muss man ja anfangen.
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    Und der Musikclip des Tages kommt heute von Sohn I. Was junge Leute eben so hören. Verstörend.

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