Neu auf dem Nachttisch

Graham Greene: Die Kraft und die Herrlichkeit, zuerst erschienen 1948. Deutsch von Veza Magd und Walther Puchwein.

Der Roman beginnt so:

„Herr Tench ging aus, um seinen Äther-Zylinder zu holen: hinaus in die glühende mexikanische Sonne und den heißen Staub. Bussarde blickten vom Dach herab mit schuftiger Gleichgültigkeit: er war noch kein Aas. Ein leises Gefühl der Auflehnung regte sich in seinem Herzen, er kratzte mit brechenden Fingernägeln eine Handvoll Erde zusammen und warf sie schwächlich nach ihnen.“

3 Kommentare

  1. NB: Die Übersetzung finde ich hier etwas mißlungen und nimmt viel von der Atmosphäre;
    Die ersten Zeilen sind so in der Übersetzung von Veza Magd und Käthe Springer im dtv Verlag erschienen mit mehr Sorgfalt gewählt, so sitzen dort Geier und keine Bussarde; (das ist ein Unterschied und triff die Atmosphäre in der heißen mexikanischen Sonne viel eher..); in ihrer „Schäbigkeit“; (Können Bussarde schäbig sein..?)! usw.

    „Ther Power and the Glory“, wie der Titel von „Kraft und die Herrlichkeit“ heißt, lese ich seit Anfang Mai 2009. Ich habe mir dieses Buch gekauft, nachdem ich den „Der stille Amerikaner“ gelesen habe; Graham hält mich derzeit gefangen…auch seine Vitae ist außergwöhnlich. Der am meisten vorgeschlagene Schrifttsteller für den Literaturnobelpreis, und der ihn NIE bekommen hat. Ein Mann…sicher mit mehr Seelen als zwei in der Brust..?!? Leser steigt ein …he’s an adventure to read..!

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