Tips für Väter (1)

Warum sollte ich meinen neuen Erfahrungsschatz nicht wohlwollend mit denen teilen, die mir bald nachfolgen werden? Heute gibt es hier den ersten guten Rat an andere Väter, es wird ganz sicher eine längere Reihe werden:

Wenn man als Mann nach Hause kommt und die Mutter des Kindes dabei überrascht, wie sie ihren Kopf rhythmisch auf den Rand des Stubenwagens oder des Kinderbettchens haut und in seltsamer Tonlage das Schreien des Kindes darin nachmacht, ist es eine gute Idee, ihr das Kind ein, zwei Stunden abzunehmen. Könnte sich enorm positiv auf den Fortbestand der Beziehung auswirken.

4 Kommentare

  1. Das erinnert mich an was….

    Vor einigen Jahren, als mein einer Neffe (der Große) gerade mal ein halbes Jahr alt war, besuchte ich gerade meinen Bruder und meine Vater in die Familienfirma.

    Wir sind am Klönen, da klingelt das Telefon und ich geh ran und vernehme die Stimme meiner Schwägerin, schwer atmend. Im Hintergrund: infernalisches Babygebrülle…

    „Hol mir sofort Deinen Bruder ans Telefon!“
    „Der kann gerade nicht.“
    „Sag ihm: SOFORT! Sonst klatsch ich seinen Sohn an die Wand!!!

  2. Danke danke danke – hab ich gleich an einen mir sehr gut bekannten werdenden ´Vater weitergegeben. Damit er dann weiß, wie er mich ab April 2008 zu behandeln hat! 🙂

  3. Meiner Erfahrung nach ist es eigentlich selten eine schlechte Idee, der Mutter das Kind mal für ein oder zwei Stunden abzunehmen. Manchmal allerdings ist es auch sehr gut, wenn ein Außenstehender einspringt.

    Ich werde dem Freund der Familie, der uns eine geschlagene Stunde lang das schreiende Baby rumgetragen hat, während mein mann und ich erschöpft zusammen gebrochen sind, ewig dankbar sein.

    (Ich weiß auch nicht, warum ich immer nur die negativen Seiten des Lebens mit Baby betone. Vielleicht, weil ich ein abnorm hohes Schlafbedürfnis habe und mein Sohn die ersten Monate nie länger als zwanzig Minuten am Stück geschlafen hat. Ja, das wird es wohl sein.)

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