Neu auf dem Nachttisch

Wolf Haas: Auferstehung der Toten. 1996. Der Roman beginnt so:

„Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt. Irgendwo mitten in Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt des Pinzgaus. Zehntausend Einwohner, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See. Und ob du es glaubst oder nicht. Zwei Amerikaner sind letzten Dezember in Zell umgebracht worden. Aber jetzt paß auf.“

4 Kommentare

  1. Deine Furcht vor dem anhaftenden Haas-Stil scheint schnell verflogen zu sein. 😉 Aber dein Durchsatz kommt mir schon ziemlich gewaltig vor. Du scheinst Bücher ja geradezu zu inhalieren!

  2. Wolf Haas ist dann doch zu gut, um auf ihn zu verzichten. Und ich hoffe weiter, daß ein wenig Simenon hinterher den eigenen Stil wieder gerade biegt. Mal sehen, ob es wirklich klappt.

  3. Haben Sie schon einen der Polt-Krimis von Alfred Komarek gelesen ? Nur so als Anregung, da Sie gerade austrophil schmökern. 🙂

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.