Der Seume und die Folgen

Der Seume mag, wie im Kommentar zum letzten Beitrag angemerkt wurde, interessant und lesenswert sein, die Lektüre ist aber doch mit ganz unerwarteten Schwierigkeiten verbunden, bzw. geradezu unmöglich. Es handelt sich bei der Ausgabe um ein kleines Reclambändchen und ich habe angesichts der bescheidenen Schriftgröße wohl nur zwei naheliegende Möglichkeiten – entweder die Herzdame hält mir das Buch während der Lesestunde in angemessener Entfernung vor oder ich besorge mir doch mal eine Lesebrille.

Eigentlich könnte ich es aber auch wie der Sohn machen und einfach gelassen auf dem Buch etwas herumkauen. Zumindest seiner Laune ist das immer äußerst zuträglich, wer weiß, was es bei mir bewirkt. Man will ja nicht bei den ersten Anzeichen des Alters sofort klein beigeben.

1 Kommentar

  1. Hallo,

    von meiner Seume-Lektuere habe ich eine etwas griffigere Ausgabe. Das hat den unbestreitbaren Vorteil, dass ich ob meiner Kurzsichtigkeit (aber die Zeit schafft fuer mich, Altersstarsin^Wweitsichtigkeit lugt schon um die Ecke) keine Spuren meiner Nase auf dem Druckbild hinterlasse. Andererseits ist das Buch damit auch wieder so unhandlich, dass ich es ungern mit in den Dunklen Tann nahm. Das sind die Reklamhefterl besser.

    Wenn ich es mir recht ueberlege, haette ich es frueher vielleicht machen sollen, wie Ihr Sohn. Wenn ich die Buecher nicht unters Kopfkissen gelegt haette, sondern sie aufgegessen haette, waere aus mir vielleicht etwas geworden ;).

    Gruesse

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