Neu auf dem Nachttisch

Hans-Ulrich Treichel: Der Verlorene. Der Roman erschien zuerst 1998 und beginnt so:

„Mein Bruder hockte auf einer weißen Wolldecke und lachte in die Kamera. Das war während des Krieges, sagte die Mutter, im letzten Kriegsjahr, zuhaus. Zuhaus, das war der Osten, und der Bruder war im Osten geboren worden. Während die Mutter das Wort „Zuhaus“ aussprach, begann sie zu weinen, so wie sie oft zu weinen begann, wenn vom Bruder die Rede war. Er hieß Arnold, ebenso wie der Vater.“

9 Kommentare

  1. Ich hab ja schon länger den Verdacht gehegt, dass da jemand mindestens genauso schnell liest wie ich. Was sind schon 150 Seiten durchschnittlich schwer geschriebener Lektüre in deutscher Sprache ? Ein literarischer Happen, sozusagen, Amuse Gueule in Buchform.

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