Neues zur Sprachentwicklung

Während der Sohn noch im Mai dieses Jahres den Küchenmülleimer mit „Papa“ anredete (siehe hier) und das Wort dann leider über Monate ganz wieder vergaß, wird „Mama“ inzwischen unverkennbar zielgerichtet eingesetzt. Das finde ich bedauerlich, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Immerhin hat der Sohn das Wort Papa seit kurzer Zeit wieder im Programm und er ist vielleicht auch auf gutem Wege, es sogar für mich zu verwenden. Glaube ich.

Zumindest ist seine Monchichi-Figur, die er im Moment gerne Papa nennt, mir schon viel ähnlicher, als es damals der Küchenmülleimer war. Man wird bescheiden.

4 Kommentare

  1. Ich spreche meinem 7 Monate alten Sohn mindestens 10 mal am Tag „Paaapaaaa“ vor, worauf hin er mich meistens auslacht. Ist das eventuell kontraproduktiv und muss ich nun auch damit rechnen, mit dem Mülleimer assoziiert zu werden? Das Katzenklos zeige ich ihm besser gar nicht.

  2. Das erste Wort, das mein Grosser sicher eingestzt hatte war „Bugl“. Nach einiger Zeit war uns klar, dass „Vogel“ gemeint war. Dann kam „Kapsa“, der Kasper. Irgendwann dann viel später kamen „Mama“ und „Papa“…

  3. Unser Sohn sprach mit einem Jahr lange Zeit nur ein einziges Wort: „mamam“ (=Mama gib mir Essen, Essen gut mehr davon, Mama gibt mir Essen). Dann kam „Ado“ dazu angesichts der vielen Fahrzeuge in unserer Straße. „Papa“ ließ sehr lange auf sich warten. War ja auch nicht so wichtig, was braucht man mehr als eine Mutter und ein Auto zum Überleben.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.