Zwei Zitate

„Hamburg zu einer attraktiven Stadt für Familien mit Kindern zu machen, ist […] ein zentrales Anliegen des Hamburger Senats und der Wirtschaft.“

(Zititert nach hamburg.de, „Allianz für Familien“)

„Ihre Akte faß ich nicht an, die ist mir zu dick.“

(Behördenmitarbeiterin beim ungefähr zwanzigsten Versuch, unseren Elterngeldantrag endgültig zu regeln)

7 Kommentare

  1. Ich würde mit der Dame nicht mehr reden und gleich schriftlich) eine Etage höher gehen und mich an den Amtsleiter wenden. Behördenmenschen, die sich unbeobachtet fühlen, müssen die Hierarchie spüren, damit sie auf Trab kommen!

  2. War das ein Witz von ihr oder hat sie sich wirklich geweigert???
    Bei Letzterem schließe ich mich meiner Vorrednerin an.

  3. Das ist die in Hamburg leider übliche Widerspruch zwischen Anspruch und Realität – die Widersprüche: Anspruch „wachsende Stadt“ (erstmal stimmt der, aber…) und Realität „Hamburg“ (…der „Einwohner“ muss gegen alle Widerstände selber dafür sorgen, dass das Wachstum irgendwie stattfindet).
    Mein Beispiel I: Im nachwuchszüchtenden Bekanntenkreis heißt es stets: „Am besten beantragt man einen KiTa-Platz für das Kind schon beim Absetzen der Verhütungsmittel.“
    Mein Beispiel II: Einer Kollegin wird der Arbeitsplatz seit einem Jahr freigehalten, sie will demnächst auch wieder arbeiten – das ginge aber nur, wenn sie einen KiTa-Platz bekäme.
    Bis heute ist unklar, wann sie wieder einsteigen kann. Für 2010 ist das noch nicht absehbar.

  4. Da weiß ich ja schon, was uns blüht. Vielen Dank für die Vorwarnung. Wenn der Amtsschimmel erstmal wiehert, stinken die Pferdeäpfel in der Regel schon zum Himmel.

    Toitoitoi bei den nächsten Anläufen.

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