Demnächst

Wir nähern uns dem September, einem Monat, der für die Söhne eine grundlegende Änderung darstellen wird. Sohn II kommt in die Krippe und Sohn I verläßt diese, er wird in den normalen Kindergartenbereich für Dreijährige befördert, auch Elementar-Bereich genannt. Weil Kleinkinder aber noch nicht so genau zuhören und daher manches falsch verstehen, insbesondere Fremdwörter, gehen Sohn I und seine Kameraden allerdings davon aus, daß sie in den Militär-Bereich des Kindergartens wechseln müssen. Sie haben zwar keine genaue Vorstellung davon, was ein Militär-Bereich eigentlich ist, aber an den Reaktionen der Erwachsenen, denen sie aufgeregt davon erzählen, merken sie doch, daß es ein sehr spezieller Bereich sein muß. Sie sehen dem September daher mit etwas gemischten Gefühlen entgegen.

Natürlich werden wir das Mißverständnis zur rechten Zeit aufklären. Aber erst, wenn wir das mit dem aufgeräumten Spind, dem Stillstehen und der superpünktlichen Nachtruhe gründlich durchexerziert haben. Auch Kinder sollten sich auf einen Wechsel der Lebenssituation gut vorbereiten können.

8 Kommentare

  1. Bingo. Unser Sohnemann kommt Anfang September in die erste Klasse. Hab ihm erzählt, dass es sich dabei nicht um die Grundschule sondern um die Grundausbildung handelt. Jawohl!
    (-;

  2. Beim Zusammenspiel von ‚Militär‘ und ‚Elementar‘ muss ich sofort an Battletech und die Infanteristen der Clans denken. Aus meiner Sicht liegt Sohn I gar nicht falsch, wenn er Elementar mit Militär in Verbindung bringt.

  3. Wir haben gerade eine Pädagogik-Studentin der hiesigen Bundeswehrhochschule bei uns.
    Wenn noch Fragen offen sind – ich stehe zur Verfügung.

  4. oh, da haben wir wohl was falsch gemacht, die Grundausbildung ist bei unserem Sohnemann trotze Wechsels in den Kindergarten unterblieben. Insbesondere die „durchexerziert superpünktliche Nachtruhe“ würde den Eltern gut gefallen und dem Kind gut tun.
    Um eine „Beförderung“ hat es sich aber eindeutig gehandelt:
    Seit dem ist unser „Kleiner“ immer „schon ganz groß“ hat „auch schon große Füße“ usw. und gleichaltrige, die aus irgendeinem, selbst nicht verschuldeten Grund noch in der Krippe sind, sind klein und taugen nicht mehr als Spielkameraden. Was noch fehlt sind die Schulterklappen mit den Hierarchieabzeichen, denn eine Außenstehenden

  5. den Satz wollte ich aber noch abschließen:
    denn für einen Außenstehenden ist die Hirarchie weder an Aussehen oder Verhalten zu erkennen.

    Ich freue mich schon auf Ihre Beschreibungen im September, wenn Sohn I „groß“ wird…..

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