Arbeit 2.0

Als ich Sohn I heute Morgen zum Kindergarten brachte, schloss ein Mann gerade eine Dönerbude an unserem Weg auf und ging hinein.

Sohn I: „Papa, warum geht der Mann da rein?“

Ich: „Na, wahrscheinlich arbeitet er da.“

Der Sohn blieb stehen, ging ein paar Meter zurück zum Imbiss, drückte seine Nase ans Fenster und sah hinein. Dann sagte er irritiert: „Nein, da kann man gar nicht arbeiten. Ist kein Computer drin.“

4 Kommentare

  1. Erinnert mich an meine Tochter, die – etwa in jenem Alter, in welchem sich Sohn I jetzt befindet – auf meine Bemerkung hin, eine bestimmte Anschaffung könnten wir uns derzeit nicht leisten, weil ich dafür nicht genug Geld hätte, fassungslos nachfragte, weshalb ich denn nicht wie auch sonst das Geld einfach beim Bankomaten holen könnte …

  2. 😀 die wirklich coolen posts sind die, bei denen ich mich plötzlich glucksen höre oder anfange, zu lächeln.
    [… wie gut, daß ich im hintersten eckzimmer dieses hotels nächtige äh internette!]

  3. Und ich dachte, der Sohn wohnt seit geraumer Zeit quasi direkt in einer Baustelle und kennt daher reale Arbeit.

    Vielleicht sollte er statt in die Kita somit öfters mal in den Abrissbagger nebenan gehen. Dann würden die dort auch schneller fertig. Win-Win und so, oder?

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