Osterlesung im Heimatdorf

Wenn Schwiegermutter einlädt, kann ich natürlich nicht nein sagen, das hätte womöglich entsetzliche Folgen, wer weiß, es könnte ein Spargelessen ausfallen oder noch Schlimmeres. Ich lese also im Heimatdorf Petershagen-Friedewalde, in Schwiegermutters Geschenkeladen (man kann natürlich auch Schnaps kaufen). Geschichten aus dem Heimatdorf, aus Travemünde und aus Hamburg. Quasi Multikulti! Ich freue mich sehr auf meine nordostwestfälischen Leser. Und lasse bei der Geschichte vom Osterfeuer vielleicht aus Sicherheitsgründen ein paar Schmähungen des Ortes weg, Sie wissen schon.

10 Kommentare

  1. thihihihi 😀 fein !

    (Oh die Lesung am 7.4 in Hamburg, ist nicht zufällig vom Literarischen Hafenclub organisiert?)

  2. Nun ja, gewisse Kürzungen sind ja bei Lesungen nur opportun, damit auch für andere Texte noch Zeit bleibt. Aber sie werden die Geschichte lieben, muss jeder!

  3. Zu Lesungen in Ostwestfalen gabs neulich in der SZ ein Zitat von Kerstin Gier:
    >>Besonders schwierig sei es, vor Ostwestfalen zu lesen, hat sie mal bei einem Auftritt lachend angemerkt. Die säßen so lange reglos da, dass man sich bisweilen frage: „Leben die noch?“ Nach der Lesung aber sage der Ostwestfale dann gern: „So gut habe ich mich lange nicht mehr amüsiert!“<<
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/im-portrait-kerstin-gier-romane-nach-strickmuster-1.1069485
    Also: nicht zu früh aufgeben….

  4. Wird es irgendwann auch eine Lesung etwas südlicher im schönen NRW geben? Ansonsten muss ich irgendwen zwingen, die zwei Stunden Autofahrt in Kauf zu nehmen.

  5. Schwer zu sagen, es kommt darauf an, ob man mich einlädt oder nicht. Prinzipiell würde ich aber auch vor dem tiefsten Rheinland nicht zurückschrecken. Ich bin ja mehr so der Abenteurer.

  6. Ausgerechnet Petershagen-Friedewalde. Meine Mutter stammt aus Meßlingen, was ja nur einen Katzenwurf entfernt ist, und sie war als Kind oft bei Verwandten in Friedewalde zu Besuch…

    Ich muss gestehen, die Buddenbohmschen Bücher noch nicht gelesen zu haben und somit die berüchtigte Osterfeuergeschichte noch nicht zu kennen – mir dünkt, das sollte ich bald ändern. 😉

  7. Nachtrag:
    Unterdessen habe ich mir die Osterfeuergeschichte (und andere) angehört und kann nur in Erinnerung z.B. an die Dorfhochzeit einer meiner Cousinen bestätigen: Ja, so sind sie dort in den Dörfern rund um Petershagen…

    Mir dünkt, Ihre Bücher werden ein gutes Geburtstagsgeschenk für meine Schwester.

  8. Ha – fxf hat es ja schon treffend geschrieben… Also der Westfale an sich is´ ja ein zähes Luder 😀 Und zum Lachen gehen die gerne mal in den Keller! (Sagt eine in der Kindheit zwangsversetzte Berlinerin) Da ich ja von Minden aus nur einmal lang hinschlagen muss – werde ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen! Böse, ich weiß! Aber es hat was! Vllt. sollte Ihre/deine Schwiegermutter ruhig vorher eine kleine Verkostung anbieten, denn mit Promille im Blut lacht es sich hier besser! Ich bin dann die, nach der sich manche umdrehen werden, weil sie nach 38 Jahren in Westfalen immer noch nicht weiß, wann man (auch ohne Schnaps) zu Lachen hat und wann besser nicht 😉

    LG, Nicola

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