Gelesen: „Gemüse“

Langen und sehr schlecht gelaunten Verriss geschrieben, dann alles wieder gelöscht. Verrisse machen mir einfach keinen Spaß, und schlecht gelaunte Verrisse schon gar nicht. Ich lese so etwas nicht einmal selbst gerne, warum sollte ich es dann veröffentlichen.

Lesen Sie „Gemüse“ von Wiglaf Droste (mit Rezepten von Vincent Klink und Bilder von Nikolaus Heidelbach) also, um es sehr kurz zu machen, einfach nicht, es ist furchtbar. Furchtbar schlecht. Nur die Bilder ansehen, das kann man machen.

Das muss reichen.

(Ja, genau. So schlecht. Sie haben schon verstanden.)

5 Kommentare

  1. Die Bilder von Herrn Heidelbach machen mir meistens Vergnügen, manchmal morbider Natur. („Was machen die Jungs?“ –> Uwe übt. ;-))

    Die Texte von Josef Guggenmos hat er auch schön illustriert („Oh Verzeihung, sagte die Ameise“). Und noch mehr, aber diese Bücher fallen mir als erstes zu Herrn Heidelbach ein.

  2. Ha, ha, nun rennen alle in den nächsten Buchladen und kaufen sich dieses Buch nur weil Sie es „verrissen“ haben.
    Dann wird es in diversen Listen als Bestseller geführt, was weitere Leute dazu animieren wird das Buch zu kaufen 😉
    Und alle finden das Buch furchtbar toll; muss es ja sein, ist ja ein Bestseller 😉

  3. @allotria: Tja, ich hatte halt schon gekauft. Vor dem Verriß.

    Aber unabhängig davon: Bei Reich-Ranicki hat das früher zuverlässig geklappt! Was der mochte, war für mich unleserlich – und umgekehrt. Wenn man das einmal weiß, ist der Verriß ebenso praktisch wie die Empfehlung. Wenn auch nicht so, wie vom Autor ursprünglich beabsichtigt 😉

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.