September

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Die große Kindergeburtstagsindianerparty liegt hinter uns und hat fast keine Spuren hinterlassen. Sohn II möchte nicht mehr ohne Cowboykostüm aus dem Haus gehen und Sohn I möchte jetzt gerne ein Pony zu seinem Indianer-Outfit, aber sonst – alles wieder ruhig. Ich gehe davon aus, dass die Herzdame und ich schon in wenigen Wochen fast vollständig erholt sein werden. In etwa  rechtzeitig zu Weihnachten also.

In diesem Zusammenhang noch ein Dank für die anonymen Geschenksendungen, das wurde hier alles mit großer Freude aufgenommen. Tatsächlich hat das Publikum dieses Blogs gar nicht unerheblich zu den Geburtstagen beigetragen, ich finde das ganz wunderbar.  Und die Jungs finden das natürlich noch viel wunderbarer und sagen jedesmal, ich soll danke sagen, da mit dem Computer, mit dem ich auch sonst mit den Leuten rede. So: Danke.

Und nun, wo der Sommer in wenigen Tagen abdanken und kopflos aus dem Land flüchten wird, wo alle Ausflüge gemacht und alle Urlaubstage verbraten sind, nun wollen wir einmal sehen, ob einem indoor, wie wir trendigen Menschen in den  Zentren der Großstädte zu unseren Wohnzimmern sagen, auch noch irgendwelche Themen einfallen.

 

9 Kommentare

  1. Aber doch erst am Mittwoch, wenn das Thermometer fällt, der Regen aufzieht und die Spielplätze verlassen liegen, wenn die Krähen mit heiserem Gejohle die letzten Butterkekskrümel von den Bänken holen und die Kinder den Pflaumenkuchen wespenfrei drinnen aufessen und sich endlich wieder erinnern, wo sie im Frühling die Buntstifte gelassen haben. Dann.

  2. Wir werden rausgehen. Raus bei Schnee, Wind und Eis. Raus in die immunsystemstärkende kalte Herbstluft, mit den gefütterten Stiefeln Laubhaufen in die Winde treten, mit den waagerecht fliegenden Regentropfen um die Wette laufen. Mit klammen Händen Kastanien und Blätter klauben. Lachend an den von Flachbildschirmen bläulichflackernd erhellten Panoramafensterscheiben der Stubenhocker vorbeikarriolen …

  3. Pelikan oder Geha-Füller, Adidas oder Puma und Cowboy oder Indianer, dass waren die großen Scheidewegsituationen meiner Kindheit. Wobei ich meine Eltern immer für die richtige, erste Alternative entschied.
    Diesen Entscheidungen bin ich Zeit meiner Jungen treu geblieben, bis ich den Füller gegen einen Kulli austauschte, die peinlich gewordenen Samba den cooleren Chucks weichen mussten und das Kriegsbeil endgültig begraben wurde.
    Tatsächlich endgültig denn meine Jungs haben es nie wieder ausgegraben. Sie sind lieber Piraten, Ritter oder Weltraumforscher. Ja, die rote Nation liegt im Sterben! Aber sie scheint noch nicht ganz tot zu sein, Ihrer Söhne sei Dank!

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